Nina Maria Küchler

Cache

Der Begriff Cache stammt ursprünglich aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Versteck. Als Cache wird jede Art von digitalem Zwischenspeicher be­zeichnet, gewissermaßen ein Gedächtnis für Bilder und Daten. Der Cache ist eine gespiegelte Ressource, die stellvertretend für das Original bearbeitet und verwendet wird.

In der Ausstellung verweist Nina Maria Küchler (geb. 1978 in Hamburg) auf Motive, die in unserem kollektiven Gedächtnis gespeichert sind. In Intervallen kommen diese an die Oberfläche, um dann wieder zu verschwinden – unsichtbar weiter zu existieren, um erneut aufzutauchen. Bei jedem Zugriff auf die Bilder verändert sich die Zuschreibung der Inhalte im aktuellen politischen und kulturellen Diskurs.

 

Eröffnung: 3. April, 20 Uhr
Finissage: 3. Mai, 15 — 18 Uhr