25. August — 24. September 2023
Eröffnung: 25. August, 20  Uhr
Finissage: 24. September, 15 — 18 Uhr 

 

GB OPEN:
Sa.: 2.9. 17 — 21 Uhr, So.: 3.9., 14 — 18 Uhr (geöffnet)

Eröffnung: 9. Juni, 20  Uhr
Einführung: Sarah Maria Kaiser
Finissage: 9. Juli, 15 — 18 Uhr 

 

Artist Talk:
Do, 28. Juni, 19 Uhr

Eröffnung: 28. April, 20  Uhr
Finissage: 28. Mai, 15 — 18 Uhr

Achtung: Am 11.5. schließt die Galerie bereits um 18 Uhr


Innerhalb der Ausstellung remis neu platzieren, in prozesshaften und
materialbezogenen Installationen sowie subtilen Interventionen,
Mittelworte der Gegenwart im Gleichstand der Herstellung des Ausgangs-
zustandes bzw. der Zurückstellung der Entscheidung (als ob nicht
stattgefunden).

Eröffnung: 2. Dezember, 20  Uhr
Einführung: Dr. Arie Hartog
Finissage: 15. Januar, 15 — 18 Uhr 

»Das Gesicht (lateinisch facies, altgriechisch πρόσωπον prósōpon, ὤψ ōps) ist der vordere Teil des Kopfes mit Augen, Nase und Mund. […] Erwachsene Menschen können zuverlässig Gesichter erkennen, sich ihrer erinnern und wiedererkennen. Sie können Gesichter aus verschiedenen Winkeln als zur selben Person zugehörig erkennen. Sublime Veränderungen eines Gesichts beim emotionalen Ausdruck werden wahrgenommen und als soziale Signale verstanden. Die Wahrnehmungsfähigkeit von individuell unterschiedlichen Gesichtern spielt eine zentrale Rolle im sozialen Bereich.« 

 

Wikipedia 

Eröffnung: 2. September, 20  Uhr
Finissage: 2. Oktober, 15 — 18 Uhr

 

»Das Engagement, das Max Santo der uralten Technik des Tonbrennens gewidmet hat, spiegelt sich auch in seiner Malerei wider. Die Bilder sind von einer großen Einfachheit und Entschiedenheit geprägt. Sie verweisen zudem auf Zeiten, in denen die Linie für einfache Darstellungen ausreichte und für schlichte Verzierungen sorgte. Dennoch sind diese Bilder in Form und Inhalt ganz heutig. Sie sind neben der reduzierten Klarheit der Linien malerisch vielschichtig, hintergründig verschoben und inhaltlich verschachtelt.« 

 

Elke Kramer

4. und 5. Juni 2022
Tor 26
Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur
 
Das Symposium findet statt im Rahmen der Ausstellung In Between States des Kollektivs „Art & Process“ in der Galerie Herold. 

 
Ziel des Symposiums ist es, Fragen von Beteiligung und Einbeziehung im Rahmen von künstlerischen Projekten und Vorhaben im öffentlichem Raum darzustellen und zu untersuchen. Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Gäste sind eingeladen, in Vorträgen, Gesprächen, Diskussionen und Spaziergängen in einen Ausstausch über aktuelle Konzepte und Diskurse und auch konkrete Projekte, Situationen und Praktiken zu treten. 

Hintergrund
Der öffentliche Raum, die Einbeziehung der Bevölkerung (oder der Pflanzen und Tiere, des Umfeldes, der Nutznießer, der Anrainer usw.) und auch die Kunst sind in Stadtentwicklungskonzepten und Projektbeschreibungen sowohl des öffentlichen als auch des privaten Sektors sehr beliebt und werden dort häufig postuliert. Einem weit verbreiteten Bild entsprechend, stellt der öffentliche Raum eine integrative, grüne Oase und eine Plattform für verschiedenste Aktivitäten dar. Das starke wirtschaftliche Interesse am öffentlichen Raum hat tatsächlich jedoch einen pseudo-öffentlichen Raum geschaffen. So zeigen sich im öffentlichen Besitz befindliche Räume, die vormals gemeinschaftlich genutzt und öffentlich verwaltet wurden – seien damit Teile des städtischen Gefüges, der öffentliche-rechtliche Rundfunk, virtuelle oder andere Räume gemeint – aufgrund der Verschiebungen hin zu privater Verwaltung zunehmend als ausgrenzend. Aktuelle Konzeptionen des öffentlichem Raums entstehen also vor einem komplexen Hintergrund verschiedener Interessen und lokaler wie globaler Entwicklungen. Einen Schwerpunkt unserer Veranstaltung bildet dabei die Frage, wie es in aktuellen Diskursen, Projekten und Praktiken um Fragen der sozialen Inklusion, der kulturellen, ästhetischen und politischen Teilhabe bestellt ist.
 
Verantwortlich: Ari Björn, Heini Matveinen (Art & Process) 
und Marion Bösen, Susanne K. Willand, Norbert Bauer (Galerie Herold)
Moderation: Marilena Rapprich
 
Ein Projekt von Galerie Herold / Verein 23
 
 
Samstag 4. Juni 2022
 
12:00 Beginn
 
 
12:30 
Einleitung
”Art & Process” – Ari Björn und Heini Matveinen Bildende Künstler*innen, Oulu,Finnland
 
 
13.00
Vortrag
Ulf Treger Gestalter, Künstler, Aktivist, Hamburg
Dehnungen und Faltungen des (nicht ganz so) öffentlichen Raums. Ein kurzer Einblick in die vernetzte Stadt in Zeiten von mobilen Bildschirmen und Plattformen. 
 
 
14:00
Vortrag
Boris Jöns, interdisziplinärer Künstler, Berlin
DASEINSZENTRUM
 
 
15:30
Gespräch
REMEMBERTI 2022 
Jürgen Amthor Kunst im Öffentlichen Raum, Bremen + Karl Bliemeister Wirt und Milchprüfer, Worpswede + Dr. Christoph Klütsch, Kunstwissenschafler, Saignon, Frankreich
 
 
16:30
Vortrag
Dr. Kea Wienand, Kunstwissenschaftler:in, Bremen/Oldenburg
Einwanderungsgeschichte erinnern - Überlegungen aus dem Forschungsfeld der visuellen Kultur
 
 
18:00 Ausklang
 
 
 
 
Sonntag, 5. Juni 2022
 
 
11:30
Spaziergang
Felix Dreesen Künstler, Bremen
Transit-Ort-Rundgang 
Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz
 
 
13:30
Vortrag
Prof. Dr. Asli Serbest, Künstlerin und Architektin, Bremen/Berlin
"a woman's place is in the home"* 
 
 
14:30
Lese-Performance  
Elianna Renner Künstlerin, Bremen
Pitshipoy 
 
 
16:00
Vortrag
Angela Piplak Kulturwissenschaftlerin, Bremen
Spuren suchen. Kunst und Geschichte im Stadtteilkontext
 
 
16:30
Vortrag
Prof. Michaela Melián Künstlerin und Musikerin, Hamburg/Eurasburg
Gedenkort Zwangsarbeiterlager Ulrichschuppen, ein Erinnerungsort für Bremen
 
 
17:30 
Fazit – unsere Beteiligung im städtischen Gefüge
Moderator*innen, Teilnehmer*innen, Gäste
 
18:00 Ausklang 

Eröffnung: 27. Mai, 20  Uhr
Finissage: 26. Juni , 15 — 18 Uhr 

 

Das Ausstellungsprojekt der Galerie Herold konzentriert sich auf Betonabgüsse als Interventionen in den Straßen von Bremen und Espoo in Finnland. Unser Ziel war es, den öffentlichen Raum und Inklusion zu erforschen.

 

Art & Process ist ein Kollektiv von zwei bildenden Künstler:innen (Ari Björn und Heini Matveinen, FIN). Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf sozialen Fragen und städtischen Umgebungen, wie z.B. soziale Gerechtigkeit und das Recht auf öffentlichen Raum. Dialog und Erkundung sind integraler Bestandteil ihrer künstlerischen Praxis.

 

Anlässlich der Ausstellung findet am 4./5. Juni 2022 ein Symposium statt
mit dem Titel »Perspektiven auf Inklusivität – Öffentlicher Raum und Kunst«.

Zu den Öffnungszeiten ist der Besuch unter Beachtung der aktuellen
Pandemie-Beschränkungen möglich!

 

Eröffnung: 22. April, 20 Uhr
Finissage: 22. Mai, 15 — 18 Uhr 

 

Es ist unglaublich! Es ist enorm! Ich habe so etwas noch nie gesehen! Was so aussieht wie ein grauenvoller, entsetzlicher Albtraum ist erschreckende Realität! Aus: The Day After Tomorrow

 

Wer hat in den letzten Tagen, Wochen und Monaten keinen Ausruf des nahen Endes gehört? Wie schön wäre es, wenn das Licht angehen würde, und wir den Saal verlassen könnten.

 

In der Galerie Herold verteilen sich Gruppen von Klappfiguren der Buchstaben T, H, E, N und D . In meiner Arbeit eigne ich mir Elemente unseres Alltags an –
in diesem Fall Schrift, indem ich sie sequenziere und in von mir geschaffene modulare Systeme überführe. »The End« wird zum Spiel*, mit dem Ziel, das
Ende in eine andauernde Metamorphose zu überführen.

 

*Die einzelnen Figuren dürfen zu zweit bewegt werden. Achten Sie jedoch vorher auf den Aufbau der Objekte und erkennen Sie die Grenzen von Mobilität und Statik an (und achten Sie dabei auf die Abstandsregeln).

Sonntag, 10. April 2022, 15 Uhr  
Künstlerinnenführung / Artist-Tour mit / with Franziska von den Driesch

Aktuelle Pandemie-Beschränkungen!
– 2G: Zugang nur mit vollständiger Impfung/Genesung 
– Zutritt nur mit FFP2 in den Innenräumen

 

Eröffnung: 11. März, 20  Uhr
Einführung: Rainer Beßling
Finissage: 17. April, 15 — 18 Uhr 

 

Blanko: Leer, unbeschrieben, weiß. 
Unvollständig ausgefüllt, aber schon autorisiert. 
Eine Verfügung, eine Vollmacht, ein Akt der Ermöglichung. 
Papier ohne Balken und Gitter. Carte blanche? 
Eröffnung und Verheißung, nicht ohne Erwartung. 
Tabula rasa – Glücksfall oder horror vacui? 

 

Weitere Termine:

 

Sonntag, 27. März, 15 Uhr, Quartett mit Effrosyni Kontogeorgou, 
Anne Krönker, Daniel Neubacher und Franziska von den Driesch

Buchvorstellung / book release
verschoben, Ersatztermin wird noch bekannt gegeben / postponed,
alternative date will be announced

 

Aktuelle Pandemie-Beschränkungen!
– 2G+: Zugang nur mit vollständiger Impfung/Genesung und aktuellem negativem Testergebnis (Selbsttest ausgeschlossen)
– Zutritt nur mit FFP2

 

Eröffnung: 21. Januar, 20  Uhr
CIAO und Galerie Herold
Finissage: 27. Februar, 15 — 18 Uhr 

 

Das Handy klingelt. Eine Nachricht ist eingetroffen. Jemand fragt, ob wir auch schon bemerkt haben, dass die Internetverbindung abgebrochen ist.

 

»Geografien der Unterbrechung« ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Güterbahnhof Bremen. Das Gelände des Güterbahnhofs ist vom Gleisnetz
umschlossen und so gleichzeitig von seiner Umgebung abgeschnitten. Ausgehend davon beschäftigt sich die Ausstellung mit Unterbrechungen in alten und neuen Netzwerken vor Ort und spürt den Formen der Arbeit nach, die diese Infrastrukturen erfordern. »Geografien der Unterbrechung« findet als zweiteilige Ausstellung zeitgleich in der Galerie Herold und im Ausstellungscontainer CIAO statt. 

 

Fritz Laszlo Weber hat seit 2018 sein Atelier am Güterbahnhof und ist dort Teil der Arbeitsgruppe für Netzwerkinfrastrukturen. 

 

Weiterer Termin: 
Samstag, 26. Februar, 14 Uhr, Wirbel, Wellen, Aufzeichnungen – Ein Rundgang als Hörerfahrung mit Research and Waves

 

Eröffnung: 5. November, 20 — 23 Uhr,
Finissage: 19. Dezember, 15 — 18 Uhr 

 

Sag bitte, bitte.
Bitte!

Welches Glück bringen Scherben?
Bitte?

 

Künstler:innengespräch
Donnerstag, 11. November 2021, 18 Uhr, Galerie Herold
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »FORMAT« sprechen Anne Krönker und
Tim Reinecke mit Norbert Bauer und Mari Lena Rapprich zum Thema »KRITIK«.
Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit überregionalen Gästen
im Tor 40 statt.  

 

Danke für die Einladung! In Freude auf Euren Besuch,
Anne & Tim

 

Der Ausstellungsbesuch unterliegt zur Zeit der  3G Regel. Nur aktuell Getestete, vollständig Geimpfte oder Genesene dürfen die Galerieräume besuchen. (Bitte bringt ein aktuellen Negativtest mit!)

Bitte behaltet während des Besuchs in den Galerie­räumen und im
Treppenhaus Eure Maske auf. Wenn Ihr keine Maske dabeihabt, könnt Ihr hier bei der Galerieaufsicht eine erhalten. 

Der Ausstellungsbesuch unterliegt zur Zeit der 3G Regel. Nur aktuell Getestete, vollständig Geimpfte oder Genesene dürfen die Galerieräume besuchen.

 

»material girls« ist ein Ausstellungsprojekt von sieben Bremer Künstlerinnen, die in sehr unterschiedlicher Weise das Material, mit dem sie arbeiten, thematisieren. Viele der ausgestellten Werke sind exklusiv für diese Ausstellung entstanden und werden erstmalig gezeigt.

Eröffnung: 27. August, 20 — 23 Uhr,
Einführung Carla Johanna Frese
Finissage: 17. Oktober, 15 — 18 Uhr 

 

Veranstaltungen:

Mi 08.09., 19 Uhr
Kurz-Film-Abend, Künstlerinnen z.T. anwesend

-       Der große Gammel von Susann Maria Hempel
-       Kulturmosaik über Annemarie Strümpfler von Markus Čolić
-       A little Sin is good for the Soul von Alex Beriault
-       Anne Schlöpke von Marikke Heinz-Hoek
-       Fortschritt und Zerfall von Suse Itzel

-       Zyklus von Eva Matz und Jonas Schmieta

 

So 19.09., 15 Uhr
Vortrag Prof. (i.R.) Dr. Monika Wagner, »Naht und Knoten –
Unheimliche Materialverbindungen in der zeitgenössischen Kunst«

 

So 26.09., 15 Uhr
Künstlerinnengespräche 

 

So 10.10., 15 Uhr
Künstlerinnengespräche

 

So 17.10., 15 Uhr
Finissage mit Katalogpräsentation,
16 Uhr
SCHIZOPODCAST
A PODCAST IS A PODCAST IS A PODCAST
A project by Petra Klusmeyer & Pablo Somonte Ruano
Welcome to Schizopodcast Coffee Talk* with Petra and Pablo
*in English

 

(Verlängert bis 15. August)

Aquarelle und Zeichnungen

»Im Frühjahr 2019 bereiste ich zum ersten Mal Japan. Ich blieb für zwei Monate. Meine Reisevorbereitungen starteten gewissenhaft: kurz zuvor besuchte ich einen zweiwöchigen Japanisch-Intensivkurs für Anfänger*innen am Japonikum in Bochum. Trotz ernsthafter Bemühungen gingen meine Sprachlernversuche komplett daneben. Mir fehlte schlichtweg jegliche Beziehung zu Land und Kultur. Auch wusste ich gar nicht so recht, wie meine Reiseroute aussehen sollte. Schließlich entschied ich mich, Bekannte nach Tipps zu fragen. Und ich hielt mir die Option offen, meinen Aufenthalt ganz gemächlich zu verbringen. Es kam anders als erwartet – ich lief fast 1000 km zu Fuß durch Stadt und Land, reiste mit schnellen und langsamen Zügen kreuz und quer, besuchte alte Freunde, knüpfte viele neue Bekanntschaften und verfolgte unendlich viele Spuren, die sich mir überall offenbarten.«

Eröffnung: 25. Juni, 20 — 23 Uhr
Finissage: 15. August, 15 — 18 Uhr
Künstlerinnengespräch: Dienstag, 29. Juni, 17 Uhr

»Riten der Jugend« beschäftigt sich mit Bildern, Symbolen und Codes hypothetischer Riten, die der Jugend gewidmed sind. »If we do not initiate the youth, they´ll burn down the village just to feel the heat« sagt ein afrikanisches Sprichwort. Die Betrachter*innen werden aufgefordert die angebotenen Spuren und Hinweise in eigene Szenarien umzuwandeln. Mit diebischer Freude schleudert, puzzelt und appropriiert Jérôme Chazeix, reißt Versatzstücke aus verschiedenen Kontexten und verknüpft sie zu neuen Zusammenhängen. Dies ergibt einen popistischen, hochgradig additiven und kombinatorischen Mix, der unseren Zugang zur visuellen Kultur in einem von der digitalen Bilderflut bestimmten Zeitalter hinterfragt. Durch multimediale Erlebnisse, die Chazeix als »Gesamtkunstwerk« bezeichnet, feiert der in Berlin lebende Künstler pulsierende Parallelwelten.

 

Eröffnung: 4. September, 20 Uhr
Finissage: 4. Oktober, 15 — 18 Uhr

 

Die Ausstellung kann am Eröffnungsabend von 20.00 bis 23.30 besucht werden.

• Der Künstler ist anwesend
• Es gibt keine Eröffnungsrede
• Bitte beachten: begrenzte Personenzahl im Gebäude, Tragen einer Alltagsmaske, Abstandsgebot.
Im Innenhof des Künstlerhauses gibt es ausreichend Warte- und Aufenthaltsmöglichkeiten, Getränke sowie Informationen zur Ausstellung

Madness shared by two (französisch: Folie à deux – »verrückt zu zweit«), »geteilte Psychose« oder »psychotische Infektion« ist eine wahnhafte Störung, bei der Symptome wie Wahnvorstellungen oder sogar Halluzinationen von einem Individuum auf ein anderes übertragen werden. Der Künstler übermittelt durch seine Arbeiten seine Halluzinationen über Gesundheit und Krankheit, Leben und Tod, an die Betrachter, indem er nach Resonanz mit ihnen sucht.

 

Linhan Yu (geb. 1990 in Peking, China) arbeitet unter anderem mit Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Wandarbeit und Fotografie. In dieser Ausstellung zeigt Linhan Yu zwei neue Werkreihen von 2019 sowie eine Wandarbeit mit Raumbezug, die vor Ort angefertigt wird.

 

Eröffnung: 21. Februar, 20 Uhr
Finissage: 22. März, 15 — 18 Uhr

So, nun zu AGEBOMB: Es werden Zeichnungen und Installationen aus den letzten fünf Jahren zu sehen sein.

Im großen Raum sind Zeichnungen, meist Bleistift und Farbstift, im Format 100 x 70 cm. Mal sind es Architekturen, mal Panikräume, Felsen oder Eisberge und Eis. Aus dem zeichnerischen Prozess entwickle ich die Formen und Strukturen. Die Bauten, Felsen oder Eisberge bauen sich Schraffurschicht über Schraffurschicht auf. Es entstehen Mischwelten aus Erinnertem, Gesehenem und Erfundenem.

Die Zeichnungsserie »Denkmal für den Unbekannten Eisberg« im kleinen Raum mit inzwischen fast 100 Einzelblättern entsteht seit 2016. Im Zeichenprozess nähere ich mich den Farben und Formen, die mit Eis assoziert werden. Die Farben werden mehr und mehr reduziert und die Eisberge zu weißen, abstrakten Formen. Das Weiß des Papiers bleibt unbearbeitet als Negativform übrig, der Farbton variiert je nach Papiersorte. Manchmal werden die Eisberge von der sie umgebenden schwarzen Schraffur auch verschluckt; manche Zeichnungen sind komplett schwarz.

Eröffnung: 8. November 2019, 20 Uhr
Finissage: Sonntag, 8. Dezember 2019, 15 Uhr

Eröffnung: Freitag, 18. Oktober 2019, 20 Uhr
Finissage: Sonntag, 3. November 2019, 15 Uhr

 

MAiR (Media Artist in Residence) — former Graphic art colony for youth — is located in a small village of Prolom banja, south of Serbia. During one week of the residency invited artists had a chance to explore cultural historicity of the village, its nature and unkeen geological formations, as well as mythologies and narratives that such place holds. In such manner, the thematic framework reflects upon the poetics of technology and its relation to the natural and cultural specificities of a site that, by many reasons, is apart from the accelerated technological habitual places of technological development. How do art and technology relate to the myths and unbounded nature of such a place? How is sense created not by the hard scientific reasoning of science, but by the poetic, narrative, alchemical and mythological foundations of thought bounded to nature? Within this framework Svetlana Maraš, Timo Johannes, Bojana Petković, Deana Petrović, Guida Ribeiro and Maximilian Wolfs further their own artistic practice through a variety of methods that range from producing technological experiments, producing narratives, speculating, and thinking together on site. 

Ingunn Fjóla explores the tension between order and disorder in a playful manner. The installation is first of all painterly, in the sense that a system of patterns can be painterly. Within this system is an immersive experience in which the visitor operates the shifting scene as they move about the space. The installation is meant to be disturbed, but the manner of this disruption is displayed in such a way that the polarity between acts of disruption and composition are brought into question. The visitor can move materials in the exhibition around so that the system can break, or form, depending on how you conceive of the continuum of order and disorder. Everything exists within a range of movement established by the input of the visitor. At the end of the day, the exhibition is reset to the original pattern so that the variability always begins from the same point zero the next day and so the installation continues to exist in a constant flux between order and disorder.  

 

Eröffnung: 13. September 2019, 20 Uhr
Finissage: Sonntag, 13. Okober 2019, 15 Uhr

23. August 2019 
21 Uhr

 

Künstlerhaus Güterbahnhof
Beim Handelsmuseum 9
28195 Bremen

ein Raum mit Übergängen
mit Spuren, mit Bildern ohne Interesse
von denen man nichts weiß
und die mir nichts erzählen
Den Rand mimen

 

Eröffnung: Freitag 18. Januar, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 17. Februar, 15 Uhr

Kein Mensch ist zu sehen. Passt einer auf sein Haus nicht auf, spuckt das Haus vor ihm aus. Es haust das Haus. Mit unsichtbarer Hand forciert und imitiert Suse Itzel Bewegungs- und Zerfallsprozesse. Ihre Videos bewahren die Auflösungen von gebauten Gebilden. Ein Gegenstand, der Raum oder das Gebäude selbst ist der Akteur. Die Architektur, das Gehäuse, in dem der Mensch sich eine vertraute Umgebung geschaffen zu haben glaubt, gerät in Unruhe und löst sich aus seinen Fugen.

 

Eröffnung: Freitag 24. August, 20 Uhr, Einführung: Alice Detjen
Finissage: Sonntag 16. September, 15 Uhr

 

Zusätzliche Öffnungszeiten an den GB Open: 25./26. August, 14—18 Uhr

Risografie-Plakate-Animation-Musik

 

Mein Minotaurus, also der, der wirklich ganz allein mir gehört, hat es sich im Labyrinth super eingerichtet. Er hat es sich sogar nicht von anderen ausdenken lassen, sondern es sich selbst ausgedacht. Er findet sich gut zurecht in seiner Unansehnlichkeit und die unrühmliche Vergangenheit macht ihm keine Sorgen mehr. Seine Opfer müssen nicht mehr zu ihm kommen, denn er holt sie sich nun digital hinein in die dunklen Gänge. Mein Minotaurus hat aufgehört sie zu fressen, denn das wäre ungerecht. Er steht einfach mittenmang und verändert sie zu seinen Gunsten, keiner kann sich daran stören.


Eröffnung
: Freitag 18. Mai, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 17. Juni, 15 Uhr

EXTRA-TERMINE!

 

20. April 2018, 16 Uhr — Insektenführung 

»wir werden insekten suchen, fangen und bestimmen. Mit einer vorherigen einleitung und aufklärung was insekten sind und für uns menschen bedeuten, wie sie genau anatomisch aussehen und wo die unterschiede zwischen 8beiner und 6beiner liegen. auf dem areal des ehemaligen güterbahnhofs tat dies herr kapell mit kindern und jugendlichen vor 16 jahren schon einmal, dabei fand die gruppe ausserordentlich viele verschiedene tiere und liess sich von denen verzaubern. wir wollen die schönheit und die formenreichen insekten die wie aliens oft aussehen genau betrachten und symbiosen und das bestäuben betrachten. und vieles mehr inder biodiversität erkennnen. mit inox kapell kann das sehr gut gelingen, er macht insektenführungen und happenings zu den kerbtieren schon jahrzehnte lang für gross und klein. ein leuchtkäfer-happening im juli am schloss freudenberg( wiesbaden ) wäre auch einen besuch wert. wenn ihr am 20ten kommt, bringt weterfeste kleidung mit, die käscher und lupen sind vorhanden zum forschen.«

 

20. April 2018, 19 Uhr — Fantastisches Malen

»wir malen ausserirdische, extraterristische, mutanten, klone, roboter, engel, kobolde, gnome, plejadier, kleckswesen, fleckenhexen, ufos, mutationspflanzen, insektenartige elfen, versponnene krabbler, transformer usw - das aus fehlern die es nicht gibt. aus allem was normalerweise nichts taugt lassen wir neues und fantastisches entstehen, wir lassen und leiten von dem was wir sehen, das lernen wir bei dem abendlichen malen und zeichnen,,, es fängt alles an mit einem klecks oder fehlstrich. inox kapell ist darin fachmann, er sagt selbst das seine bilder fehlerbilder sind, also aufgebaut auf einem fehler, der ja keiner ist und den niemand entdeckt, fehler im system sprengen das systm, erneuern das system, auch das system kunst. die fehler im leben sind es ja die einen erwachsen lassen.

 

alle sind eingeladen, material ist vorhanden.
die entstandenen bilder können mitgenommen werden.
kommt vorbei und lasst euch inspirieren !!«

 

––––

 

Inox Kapell ist Künstler. Darüber hinaus ist er Naturwissenschaftler und Entomologe, Musiker, Pädagoge und Visionär und wer weiss was noch ... In der Ausstellung zeigt er seine neuen Arbeiten, er nennt sie comicartige, extraterrestrische Invasionen und recycle-Vorbilder. Außerdem hat Inox Kapell seine neue Platte – ameisen und politik – dabei. Diese besucht unbekannte Bereiche und Phänomene. Bilder von Utopien aus anderen Zeiten, Momentaufnahmen, terrestrische Ureinwohner wie Coleoptera tauchen garantiert auch während der Performerei auf. So ganz klar ist nie was passieren wird, doch was auch immer Inox Kapell macht, es geschieht im Namen der Erdwehr und für unsere Bienen und Kinder, die auch herzlich eingeladen sind!

 

Eröffnung: Freitag 6. April 2018, 20 Uhr (+ Künstlerperformance)
Finissage: Sonntag 6. Mai 2018, 15 Uhr (+ Künstlerperformance)

 

In den Arbeiten von Susanne Katharina Willand steht die Verbindung moderner und historischer Techniken im Vordergrund. »distorted garden« ist eine Ausstellung über gestörte – oder auch nur verschobene – bipolare Spannungsfelder. Dies gilt sowohl thematisch als auch technisch. Die nur scheinbar paradiesische Vergangenheit ist Teil der Hypermoderne geworden, in der die Technik die Realität fragmentiert, strukturiert und letztlich verfremdet. Oder vielleicht auch nicht. Genaueres Hinsehen ist ratsam.

 

Eröffnung: Freitag 29. September 2017, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 29. Oktober 2017, 15 Uhr

 

 

Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums des Künstlerhauses Güterbahnhof präsentiert die Galerie Herold, betrieben von KünstlerInnen des Hauses, eine Serie mit digital bearbeiteten Fotografien der Bremer Künstlerin Ulrike Brockmann. Die Fotoserie: „SORTIERTES SEHEN – das Team“,  zeigt Portraits des aktuellen Galerie-Teams, die exklusiv für die Ausstellung angefertigt wurden. Anregung für ihre künstlerische Arbeit findet Brockmann in Farbeindrücken, denen sie im Alltag begegnet. Diese Farbeindrücke bilden die Basis für eine Beschäftigung mit den spezifischen Qualitäten der Farbe. „SORTIERTES SEHEN“ ist eine objektivierte Untersuchung dieser Farbeindrücke mit dem Medium der digitalen Fotografie. Für die Bearbeitung benutzt Ulrike Brockmann ein für diesen Zweck entwickeltes Computerprogramm. Dieses analysiert alle vorhandenen Farbpixel eines Fotos (hier Portrait) und bildet aus den unterschiedlichen Farbwerten Gruppen. Diese Gruppen werden nach Menge sortiert und in Form von Streifen gegliedert. Auf diese Weise generiert die Künstlerin ein neues, sortiertes Bild. Sichtbar wird in diesem sortierten Bild der Ausdruck der ursprünglichen Fotografie über die spezifische Qualität der einzelnen Farbtöne und ihrer Interaktion. Der Inhalt dieses „Neuen Bildes“ steht in direktem Bezug zum Ursprungsbild. Es zeigt dessen vom Gegenstand bereinigten Farbklang. Eine ungegenständliche Fotografie.

 

GB-Open 2017,  Tor 40
Ausstellungseröffnung: 25. August, 20 Uhr

 

Sa., 26.8. 14–20 Uhr, So., 27.8. 14–18 Uhr
Mi., 30.8. 16–19 Uhr, Do., 31.8. 16–21 Uhr, So., 3.9., 15–18 Uhr
(zu den Öffnungszeiten der Galerie Herold)

Zusätzliche Veranstaltungen: Im Rahmen des Jubiläumsprogramms, GB-Open, bietet Gertrud Schleising Führungen durch das Künstlerhaus an. „SORTIERTES SEHEN – das Team“ ist Teil der Führung am Sonntag, 27.08.17, Beginn 15 Uhr und am Sonntag, 03.09.17, Beginn 15:30 Uhr. Infos unter: www.gb-open.de

 

Gefördert durch Fabian Georgi, Manufaktur für Bildpräsentation

 

Auf dem Weg zur Galerie Herold stehen unterschiedliche „Hindernisse“. Nach der Bahnschranke des Güterbahnhofs, die wie eine temporäre Barriere wirkt, müssen sich die Besucher durch mehrere Etagen, lange Gänge und zwei auffällige Treppenhäuser orientieren, um die Galerie Herold zu erreichen. Diese labyrinthähnlichen Übergänge wecken Assoziationen, nicht an einen Ausstellungsort, sondern an ein altes Verwaltungsgebäude. Die ortsspezifischen Merkmale des Hauses werden in der Ausstellung als physische und symbolische Schwellen angedeutet. Eine Schwelle bleibt ambivalent, zugleich in der Öffnung und der Schließung.

 

Eröffnung: Freitag 18. August, 20 Uhr, Einführung: Alejandro Perdomo Daniels 
Finissage: Sonntag 17. September, 15 Uhr

 

GB OPEN 2017
Effrosyni Kontogeorgou und Stella Maxeimer
»Wenn sich unsere Wege doch kreuzen …«, Performance
Samstag, 26. August 2017, 15 und 16 Uhr

Gefördert durch DLW Flooring GmbH und Waldemar Koch Stiftung

 

Bei aller Unterschiedlichkeit weisen die Strategien der eingeladenen Künstler*innen einige zentrale Gemeinsamkeiten auf. Sie alle halten fest am individuellen, singulären Werk, sind sich dabei jedoch bewusst, dass die von ihnen erzeugten Bilder mit einer Vielzahl anderer Bilder und Motive verwoben sind. Vielmehr noch entstehen ihre Werke geradezu als Reaktion auf die uns umgebenden Medien- und Bildwelten, als Untersuchung, Kommentar oder Nebenprodukt des visuell Wahrgenommenen.

 

Eröffnung: Freitag 16. Juni, 20 Uhr, Einführung: Norbert Bauer
Finissage: Sonntag 23. Juli, 15 Uhr

Aspasia Krystalla setzt sich mit der menschlichen Figur in ihrer Umgebung aus kreatürlichen, technischen und architektonischen Elementen gestalterisch auseinander. In großformatigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen verbindet sie fragmentarische Bildelemente, die sie als Symbole für eine zu erzählende Geschichte benutzt. Sie schafft metaphorische Räume, indem sie die mit feinen Linien gezeichneten Elemente in einem zwischen Wirklichkeit und Traum changierenden Kosmos darstellt.

 

Eröffnung: Freitag 11. November, 20.00 Uhr 

Finissage: Sonntag 11. Dezember, 15.00 Uhr

 

Populismus und Langeweile, Adoleszenz und Hygiene,
Konsum und Hingabe: Was raus muss, muss raus!

 

Jahresausstellung GFF Gruppe zur Förderung zeitgenössischer Fotografie e.V.

www.gff-bremen.de, mail@gff-bremen.de

 

Eröffnung: Freitag, 2. September, 20.00 Uhr 

Finissage: Sonntag, 23. Oktober, 15.00 Uhr

Malerei, Zeichnung, Collage

 

Die aktuellen Arbeiten von Rebekka Brunke beschäftigen sich mit dem Zusammenspiel von Bild und Sprache. Sie sind vornehmlich in Grauabstufungen gehalten, welche durch wenige, konzentriert gesetzte farbige Akzente nuanciert werden. Die meist kleinformatigen Malereien, Zeichnungen und Collagen bedienen sich erzählerischer Ansätze, in denen das Unaufgelöste, der Schwebezustand fast immer selbst zum Thema wird. Zur Finissage zeigen wir eine exklusive Preview des Films »Heimliche Übernahme/In 80 Tagen um die Welt« von Inka Nowoitnick.

 

Eröffnung: Freitag 10. April 2015, 20.00 Uhr

Finissage: Sonntag 10. Mai 2015, 15.00 Uhr

Lithografien

 

Die Farben und Sterne des Himmels, ebenso die Stars der Popmusik, des Films und auch der klassischen und zeitgenössischen Lyrik sind Thema dieser Ausstellung. Die wandfüllende Installation »Heaven«, 80 kleinformatige Unikat-Lithografien, visualisiert ein Liebesgedicht des irischen Dichters W. B. Yeats. Auch die anderen Serien und Einzelblätter sind von Dichter_innen, von Friedrich Hölderlin bis hin zu Sylvia Plath, inspiriert. Die druckgra­fische Gestaltung ausgewählter Texte wird mit den Ikonenbildern dieser Künstler in spannungsreiche Verbindung gebracht.

 

Eröffnung: Freitag 27. Februar, 20.00 Uhr 
Finissage Sonntag 22. März, 15.00 Uhr