1. — 31. März 2024 

Eröffnung: 1. März, 20  Uhr

Finissage: 31. März, 15 — 18 Uhr 

 

Die Sonne ist gelb.

Ein Schmetterling blinzelt.

In der Ecke vom Teich schwimmt ein Fisch und sagt Blubb.

Ausstellung mit in verschiedenen Farben gemalten Bildern (u.A. Gelb).

Zur Eröffnung erzählt Daniel Ramon Persy einen Witz.

Eröffnung: 14.Oktober 2022, 20 Uhr
Finissage: 20. November 2022, 15 — 18 Uhr

 

Neuordnung
falten, knäulen, reißen,
Eindrücke
stampfen, treten, anpassen
Spannung
fühlen, denken, ertragen
Auflösen
Luft holen

 

Ein Blatt oder eine Fläche gefaltet zu
einer Kante im Raum,
quasi Landschaft,
geometrisch
glatt gemacht
und ordentlich abgelegt

So dass es passt.

 

Anne Kathrin Greiner, Silvia Marzall und Lätitia Norkeit arbeiten medienübergreifend und zeigen Zeichnungen, Fotografien, Videos/Filme, Installationen und Plastiken. Unter dem Begriff „press release“ versteht man eine offizielle Stellungnahme an die Presse. Der Ausstellungstitel „PRESS AND RELEASE“ relativiert die Eindeutigkeit und lenkt das Augenmerk auf die Verben „press“ – (ein/aus)drücken, verdichten – und „release“ – entfalten, loslassen. Vorgänge, die sich in Umgang mit Raum, Material und Geste in den jeweiligen Positionen wiederfinden.

 

 

 

In ihrer Ausstellung »between lines« führt Mari Lena Rapprich die permanente Wiederholung in ihren Zeichnungen weiter und überführt diese in neue Rhythmen. Ausgehend von einem strengen Regelwerk eignet sie sich verschiedene Formate und Materialien an. Dabei spielen das Versuchen und das Scheitern eine maßgebliche Rolle.
Die gezeigten Arbeiten sind eine Weiterführung der zeichnerischen Ansätze von Mari Lena Rapprich im Umgang mit Schreib- und Ordnungssystemen. Ihr forschendes Interesse gilt der Übersetzung von vorhandenen genormten Systemen in zeichnerische Prozesse. Dabei untersucht sie sowohl Papier als ordnungsgebendes Medium als auch den Prozess des Schreibens, mit all seinen Regeln und Strukturen sowie Abfolgen. Ein Lesen zwischen den Zeilen – das Graphit auf Papier, die Spuren des zeichnerischen Prozesses, die permanente Wiederholung, die Aneinanderreihung der Linien, das Aufgreifen vorhandener Formate, das Übersetzen von Strukturen, ein systematisches sich Abarbeiten, das festschreiben von Zeit, ein zeichnerischer Rhythmus.
Parallel zur Ausstellungeröffnung findet der Release ihres neuen Künstlerbuchs ​»Repeat​« und dem dazugehörigen Tape ​“24:06”​ statt, in denen der Faktor Zeit sowohl zeichnerisch als auch auditiv betrachtet und erweitert wird.
Anlässlich des Releases findet ein Konzert von Achim Zepezauer statt, bei dem er Samples von alten Schallplatten und vorproduzierten Kassetten zu fließenden Klangstücken verwebt und sich so auf eine Suche zwischen tonalen und atonalen Flächen, Rhythmen, abstrakten und konkreten Geräuschen begibt. In seinen Arbeiten sucht er oftmals die Schnittstelle von Musik und Kunst, was ihn zu unterschiedlichen Ansätzen von Performances, Konzerten oder Installationen führt. Darüber hinaus kuratiert er experimentelle Konzerte, gestaltet Plattencover, töpfert, macht gelegentlich animierte Kurzfilme und moderiert eine Radiosendung. Weitere Informationen zu Achim Zepezauer und seinen Projekten findet ihr hier: www.kuhzunft.com
Eröffnung: 16. Oktober 2020, 20 – 23:00 Uhr
Das Künstlerbuch »Repeat« mit dem dazugehörigen Tape »24:06« (Auflage: 100 Stück) kann gegen eine Schutzgebühr von 35 € in der Galerie erworben werden.

Das Oberthema unseres Projektes mit Hamburg, Bremen und Kobe lautet
»Miss­verständnis«. Wir gehen aus von der Vorstellung, dass bei jedem kultu­rellen Austausch, bei Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Nationalität
oder Herkunft oder bei dem Versuch, sich künstlerisch auszudrücken, unweigerlich Missverständnisse entstehen. Anstatt jedoch ängstlich zu sein und die
Zusam­menarbeit einzuschränken, um diese Missverständnisse zu vermeiden, denken wir, dass sie angenommen werden sollten. In den Lücken, in denen
sich unsere Ansichten, Gedanken oder Ausdrücke nicht so recht treffen, finden
sich die wahren Chancen für Wachstum und Kreation.

 

Eröffnung: Freitag, 9. August 2019, 20 Uhr

Während seiner Ausstellung im Mai 2018 kniete Ansgar Wilken auf den Treppen zur Galerie Herold und spielte mit Schlagzeugbesen, Kehrblech, Gong und Aschenbecher die »Herold Tapes« ein. Der natürliche Faltungshall des Treppenhauses war am Ende ebenso maßgeblich wie das Gerumpel, das ansässige junge Künstler durch das Bewegen von Müllelementen verursachten; ohne zu ahnen, damit Teil einer Herold-Tapes-Bewegung zu sein. Ein Gastgeber ver­fügte tags darauf zufällig über ein Kassettenlabel namens »Canopy Weekends« und stellt die Aufnahmen nun erstmals mittels fünfzig, mit Tampon- und Siebdruck bestückten käuflichen Kassetten der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ulrich Rois aus Wien bekam Wind von einer geplanten, diesbezüglichen Veran­stal­tung und aufgrund von Off-Dates im norddeutschen Raum wird er die ursprünglich als Treppenwitz geplante Veranstaltung wahrscheinlich sehr seriös mit Gitarren und Gerätschaften verbessern. Der Bremer Norman Neumann wiederum kommt als Breaklab dazu, bekannt aus Anachronism- und Zuckernähe. Er wird den noch benötigten Teil an Non-Music über die Treppen stolpern.

 

Samstag, 9. März 2019, 21 Uhr — Treppenhaus zur Galerie Herold

In ihren suggestiven Malereien und Zeichnungen zieht Simone Haack eine Art Parallelspur zur Realität. Ihr fiktives Bildpersonal, mal Mensch, mal Tier, siedelt sie in diffusen Räumen an und verwebt es in narrative Zusammenhänge, die jedoch unaufgelöst bleiben. Der Fokus liegt auf dem Ausdruck der Figuren, der im Spannungsfeld verschiedener Lesbarkeiten steht.

 

Eröffnung: Freitag, 1. März 2018,  20 Uhr — Einführung von Patricia Lambertus
Finissage: Sonntag, 31. März 2018, 15 Uhr — Finissage mit Lesung von Lätitia Norkeit

Typeface Flyer:

Résistance by A collective

velvetyne.fr

 

 

space ++ wiederholung ++ muster ++ all ++ raum ++ letter spacing ++ zwischenraum ++ outer space ++ weltraum ++ universum ++ sprachraum ++ pattern ++ folding ++ time ++ kapsel ++ beschwören ++ something ++ raumschiff ++ monade ++ words ++ pli ++ punkte ++ repetition ++ speech ++ phosphoreszenz ++ sterne ++ conversation ++ unterbrechung ++ one ++ interline ++ ink ++ cornwall ++ falte ++ dimension ++ writing ++ all over ++ zeit ++ unendlichkeit ++ circle ++ falten ++ growing ++ wachsen ++ anfang ++ end ++ structures ++ holes ++ magic ++ surrender ++ letting go ++ outline ++ past ++ present ++ stories ++ imagine ++ cycles ++ revolution ++ void ++ empty ++ rhythms ++ tide ++ turning ++ slowly ++ over and over ++ repeat repeat ++ labyrinth ++ echo ++ hall ++ stille

 

Eröffnung: Freitag 9. November, 20 Uhr
Rede: Rainer B. Schossig, Kunstkritiker DLF Köln
Finissage: Sonntag 9. Dezember, 15 Uhr
Zur Finissage wird der neue Katalog von Barbara Rosengarth präsentiert.

 

„The Inner Pig-Dog“ steht sinnbildlich für die Be- und Hinterfragung künstlerischer Prozesse. Woher stammt die Idee, wie bringt man Dinge zum Ausdruck und was stößt den Willen zum Ausdruck an? Die Widerstände, die sich dabei auftun, sind unvorhersehbar. Mit gefundenen Objekten, ganz alltäglichen zumeist, und Assemblagen verschiedener, oft ebenso gewöhnlicher Materialien rückt Maggie Rapuano der Informationsflut unserer Gesellschaft auf den Leib. Durch die Konfrontation mit dem vordergründig Bekannten regen ihre Arbeiten den Betrachter an, hinter die Dinge zu schauen, oft ganz buchstäblich, um Achtsamkeit zu erzeugen und Bewusstsein zu schärfen.

 

Imke Bullerkists Malereien basieren auf einer leichten freien Vorzeichnung, welche sie zügig in mehreren Stufen mit immer kräftigeren Farben übermalt. Ihre Motive, ein Gebiss ohne Körper oder blaue lockige Linien, die vor schwarz um ein blaues Zentrum kreisen, ähneln traumartigen Erscheinungen, die aus ihren Zusammenhängen herausgelöst den Bildraum ausfüllen und sich zwischen Gegenstand und Abstraktion bewegen. Sie arbeitet kleinformatig mit Gouache, Aquarell- und Acrylfarben auf Papier oder Leinwand.

 

Eröffnung: Freitag 23. Februar, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 25. März, 15 Uhr

Das Klischee: Freunde sind immer füreinander da. Neid, Missgunst, Eifersuch und Konkurrenz gibt es zwischen Freunden nicht! Dementsprechend wenden wir viel Energie auf, um den verklärenden gesellschaftlichen Normierungen zu entsprechen. Aber doch sind sie da, werden versteckt und/oder brechen sich an anderer Stelle Bahn. In der Ausstellung “On the edge” zeigen Annika Nagel und Harm Coordes eigene und gemeinsam konzipierte Arbeiten, welche die romantisch verklärten Aspekte und die parallel existierende, sublimierte Rivalität in Freundschaften beleuchten. Ohne den Kampf als gewalttätigen Akt und als möglichen Ausgang der Rivalität zu verurteilen, setzen sich die Arbeiten mit dem Wettstreit auseinander – fragen, wo er Energiequelle und Ansporn ist. Denn echte, offen ausgetragene Wettkämpfe schaffen Intimität, Nähe, Reibung und Wärme. Die für die Räume der Galerie Herold entwickelten Arbeiten bedienen sich dabei sowohl der Rauminstallation als auch der Fotografie, des Videos und der Objektkunst.

 

Eröffnung: Freitag, 5. Juni 2015, 20.00 Uhr
Begehung: Sonntag, 28. Juni 2015, 15.00 – 18.00 Uhr