24. Mai — 23. Juni
Eröffnung: 24. Mai 2024, 20 Uhr
Finissage: 23. Juni 2024, 15 — 18 Uhr

 

Die Ausstellung von Agata Nowosielska zeigt eine Reihe von Ölgemälden,
die in ihrer verschlungenen Form eine hybride Geschichte darstellen.
Anthropomorphe, fast abstrakte Formen erscheinen wie ein zu durch-
querendes Labyrinth oder ein zu lösendes Rätsel. Ihre Malerei verknüpft
High und Low, an der Grenze zum Camp.

 

Artist Talk: 23. Juni 2024, 15 Uhr

 

 

Created with funds from the City of Gdansk
as part of the Cultural Scholarship - Mobility Fund

Eröffnung: 12. April, 20  Uhr
mit Ingmar Lähnemann
Finissage: 12. Mai, 15 — 18 Uhr 

 

Nichts ist neu, nichts ist heile,
fast alles war vorher schon da
und wurde notdürftig zusammengeflickt.

 

Künstleringespräch: 22. April 2024, 18 Uhr mit Kathrin Heinz
Konzert: Krumme Sachen Quartett, 4. Mai 2024, 15 Uhr
Finnisage und Blättern in den Büchern: 12. Mai 2024, 15 Uhr

 

 

 

1. — 31. März 2024

Eröffnung: 1. März, 20  Uhr

Finissage: 31. März, 15 — 18 Uhr

 

Die Sonne ist gelb.

Ein Schmetterling blinzelt.

In der Ecke vom Teich schwimmt ein Fisch und sagt Blubb.

Ausstellung mit in verschiedenen Farben gemalten Bildern (u.A. Gelb).

Zur Eröffnung erzählt Daniel Ramon Persy einen Witz.

 

17. November — 17. Dezember 2023

Eröffnung: 17. November, 20  Uhr

Finissage: 17. Dezember, 15 — 18 Uhr


Zur Eröffnung zeigt Manfred Kirschner eine Performance.

In der Ausstellung sind kleine und große Collage-Serien
des Künstlers zu sehen.

Anlässlich der Finissage wird es ein Gespräch zwischen
Gabriele Regiert, Karin Puck und Lydia Karstadt
zur Ausstellung geben.

6. Oktober — 5. November 2023

Eröffnung: 6. Oktober, 20 Uhr

Finissage: 5. November, 15 — 18 Uhr

Einführende Worte von Janine Behrens. Kunst- und Medienwissenschaftlerin, Leitung / Geschäftsführung Künstlerhaus Bremen

25. August — 24. September 2023
Eröffnung: 25. August, 20  Uhr
Finissage: 24. September, 15 — 18 Uhr

 

GB OPEN:
Sa.: 2.9. 17 — 21 Uhr, So.: 3.9., 14 — 18 Uhr (geöffnet)

Eröffnung: 9. Juni, 20  Uhr, 2023
Einführung: Sarah Maria Kaiser
Finissage: 9. Juli, 15 — 18 Uhr

 

Artist Talk:
Do, 28. Juni, 19 Uhr

Eröffnung: 28. April, 20  Uhr 2023
Finissage: 28. Mai, 15 — 18 Uhr

Achtung: Am 11.5. schließt die Galerie bereits um 18 Uhr


Innerhalb der Ausstellung remis neu platzieren, in prozesshaften und
materialbezogenen Installationen sowie subtilen Interventionen,
Mittelworte der Gegenwart im Gleichstand der Herstellung des Ausgangs-
zustandes bzw. der Zurückstellung der Entscheidung (als ob nicht
stattgefunden).

Artist Exchange Bremen — Kobe
»Still Enjoy Misunderstanding«

 

 

21. — 31. März 2023
Eröffnung: 21. März, 20  Uhr, C.A.P. Kobe,
Einführung: Shimoda Nobuhisa

 

Nach langer Verzögerung durch ein allseits bekanntes Virus, folgt nun endlich der zweite Teil unseres Künstler*innen Austauschs Bremen — Kobe.
Unter dem Titel ›Still Enjoy Misunderstanding‹ zeigt das Team der Galerie Herold bestehende und neue Arbeiten aus der eigenen Schaffenspraxis im C.A.P. House in Kobe.

27. Januar — 26. Februar 2023 
Eröffnung: 27. Januar, 20  Uhr
Einführung: Marita Landgraf
Finissage: 26. Februar, 15 — 18 Uhr 

 
Das Heftarchiv ist ein Konzept, eine Struktur, eine Haltung zum Seriellen, ein praktizierender Prozess für mein nomadisches Leben. Mit dem Werk Heftarchiv pflege ich eine subjektive Archivstruktur. Das heutige Heftarchiv – mittlerweile bestehend aus über 196 Heften, 163 Notizbüchern, 537 Fragen, 351 Handlungsanweisungen, Skizzenbüchern, Büchern, Postkarten, Serien mit Zeichnungen und Fotografien, Skulpturen und Installationen – ist für mich ein zentrales Instrument inhaltlicher und formaler Reflexionen zu Identität und fluidem Selbst. Die Zeichnung ist in meiner Arbeitsweise als Konzeptkünstlerin ein Gegengewicht, welches den Konzepten und Ideen, die hauptsächlich über das Denken laufen, eine Erfahrungsebene mit Händen und Körper hinzufügt. Die Linie ist dabei Obsession.

 
Artist Talk: 
16. Februar 2023, 19 Uhr 
Louisa Lorenz (Kulturwissenschaftlerin) und Christiane Fichtner

Eröffnung: 2. Dezember, 20  Uhr
Einführung: Dr. Arie Hartog
Finissage: 15. Januar, 15 — 18 Uhr 

»Das Gesicht (lateinisch facies, altgriechisch πρόσωπον prósōpon, ὤψ ōps) ist der vordere Teil des Kopfes mit Augen, Nase und Mund. […] Erwachsene Menschen können zuverlässig Gesichter erkennen, sich ihrer erinnern und wiedererkennen. Sie können Gesichter aus verschiedenen Winkeln als zur selben Person zugehörig erkennen. Sublime Veränderungen eines Gesichts beim emotionalen Ausdruck werden wahrgenommen und als soziale Signale verstanden. Die Wahrnehmungsfähigkeit von individuell unterschiedlichen Gesichtern spielt eine zentrale Rolle im sozialen Bereich.« 

Wikipedia 

Eröffnung: 14.Oktober 2022, 20 Uhr
Finissage: 20. November 2022, 15 — 18 Uhr

 

Neuordnung
falten, knäulen, reißen,
Eindrücke
stampfen, treten, anpassen
Spannung
fühlen, denken, ertragen
Auflösen
Luft holen

 

Ein Blatt oder eine Fläche gefaltet zu
einer Kante im Raum,
quasi Landschaft,
geometrisch
glatt gemacht
und ordentlich abgelegt

So dass es passt.

 

Anne Kathrin Greiner, Silvia Marzall und Lätitia Norkeit arbeiten medienübergreifend und zeigen Zeichnungen, Fotografien, Videos/Filme, Installationen und Plastiken. Unter dem Begriff „press release“ versteht man eine offizielle Stellungnahme an die Presse. Der Ausstellungstitel „PRESS AND RELEASE“ relativiert die Eindeutigkeit und lenkt das Augenmerk auf die Verben „press“ – (ein/aus)drücken, verdichten – und „release“ – entfalten, loslassen. Vorgänge, die sich in Umgang mit Raum, Material und Geste in den jeweiligen Positionen wiederfinden.

 

 

 

Eröffnung: 2. September, 20  Uhr
Finissage: 2. Oktober, 15 — 18 Uhr

 

»Das Engagement, das Max Santo der uralten Technik des Tonbrennens gewidmet hat, spiegelt sich auch in seiner Malerei wider. Die Bilder sind von einer großen Einfachheit und Entschiedenheit geprägt. Sie verweisen zudem auf Zeiten, in denen die Linie für einfache Darstellungen ausreichte und für schlichte Verzierungen sorgte. Dennoch sind diese Bilder in Form und Inhalt ganz heutig. Sie sind neben der reduzierten Klarheit der Linien malerisch vielschichtig, hintergründig verschoben und inhaltlich verschachtelt.« 

 

Elke Kramer

4. und 5. Juni 2022
Tor 26
Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur
 
Das Symposium findet statt im Rahmen der Ausstellung In Between States des Kollektivs „Art & Process“ in der Galerie Herold. 

 
Ziel des Symposiums ist es, Fragen von Beteiligung und Einbeziehung im Rahmen von künstlerischen Projekten und Vorhaben im öffentlichem Raum darzustellen und zu untersuchen. Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Gäste sind eingeladen, in Vorträgen, Gesprächen, Diskussionen und Spaziergängen in einen Ausstausch über aktuelle Konzepte und Diskurse und auch konkrete Projekte, Situationen und Praktiken zu treten. 

Hintergrund
Der öffentliche Raum, die Einbeziehung der Bevölkerung (oder der Pflanzen und Tiere, des Umfeldes, der Nutznießer, der Anrainer usw.) und auch die Kunst sind in Stadtentwicklungskonzepten und Projektbeschreibungen sowohl des öffentlichen als auch des privaten Sektors sehr beliebt und werden dort häufig postuliert. Einem weit verbreiteten Bild entsprechend, stellt der öffentliche Raum eine integrative, grüne Oase und eine Plattform für verschiedenste Aktivitäten dar. Das starke wirtschaftliche Interesse am öffentlichen Raum hat tatsächlich jedoch einen pseudo-öffentlichen Raum geschaffen. So zeigen sich im öffentlichen Besitz befindliche Räume, die vormals gemeinschaftlich genutzt und öffentlich verwaltet wurden – seien damit Teile des städtischen Gefüges, der öffentliche-rechtliche Rundfunk, virtuelle oder andere Räume gemeint – aufgrund der Verschiebungen hin zu privater Verwaltung zunehmend als ausgrenzend. Aktuelle Konzeptionen des öffentlichem Raums entstehen also vor einem komplexen Hintergrund verschiedener Interessen und lokaler wie globaler Entwicklungen. Einen Schwerpunkt unserer Veranstaltung bildet dabei die Frage, wie es in aktuellen Diskursen, Projekten und Praktiken um Fragen der sozialen Inklusion, der kulturellen, ästhetischen und politischen Teilhabe bestellt ist.
 
Verantwortlich: Ari Björn, Heini Matveinen (Art & Process) 
und Marion Bösen, Susanne K. Willand, Norbert Bauer (Galerie Herold)
Moderation: Marilena Rapprich
 
Ein Projekt von Galerie Herold / Verein 23
 
 
Samstag 4. Juni 2022
 
12:00 Beginn
 
 
12:30 
Einleitung
”Art & Process” – Ari Björn und Heini Matveinen Bildende Künstler*innen, Oulu,Finnland
 
 
13.00
Vortrag
Ulf Treger Gestalter, Künstler, Aktivist, Hamburg
Dehnungen und Faltungen des (nicht ganz so) öffentlichen Raums. Ein kurzer Einblick in die vernetzte Stadt in Zeiten von mobilen Bildschirmen und Plattformen. 
 
 
14:00
Vortrag
Boris Jöns, interdisziplinärer Künstler, Berlin
DASEINSZENTRUM
 
 
15:30
Gespräch
REMEMBERTI 2022 
Jürgen Amthor Kunst im Öffentlichen Raum, Bremen + Karl Bliemeister Wirt und Milchprüfer, Worpswede + Dr. Christoph Klütsch, Kunstwissenschafler, Saignon, Frankreich
 
 
16:30
Vortrag
Dr. Kea Wienand, Kunstwissenschaftler:in, Bremen/Oldenburg
Einwanderungsgeschichte erinnern - Überlegungen aus dem Forschungsfeld der visuellen Kultur
 
 
18:00 Ausklang
 
 
 
 
Sonntag, 5. Juni 2022
 
 
11:30
Spaziergang
Felix Dreesen Künstler, Bremen
Transit-Ort-Rundgang 
Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz
 
 
13:30
Vortrag
Prof. Dr. Asli Serbest, Künstlerin und Architektin, Bremen/Berlin
"a woman's place is in the home"* 
 
 
14:30
Lese-Performance  
Elianna Renner Künstlerin, Bremen
Pitshipoy 
 
 
16:00
Vortrag
Angela Piplak Kulturwissenschaftlerin, Bremen
Spuren suchen. Kunst und Geschichte im Stadtteilkontext
 
 
16:30
Vortrag
Prof. Michaela Melián Künstlerin und Musikerin, Hamburg/Eurasburg
Gedenkort Zwangsarbeiterlager Ulrichschuppen, ein Erinnerungsort für Bremen
 
 
17:30 
Fazit – unsere Beteiligung im städtischen Gefüge
Moderator*innen, Teilnehmer*innen, Gäste
 
18:00 Ausklang 

Eröffnung: 27. Mai, 20  Uhr
Finissage: 26. Juni , 15 — 18 Uhr 

 

Das Ausstellungsprojekt der Galerie Herold konzentriert sich auf Betonabgüsse als Interventionen in den Straßen von Bremen und Espoo in Finnland. Unser Ziel war es, den öffentlichen Raum und Inklusion zu erforschen.

 

Art & Process ist ein Kollektiv von zwei bildenden Künstler:innen (Ari Björn und Heini Matveinen, FIN). Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf sozialen Fragen und städtischen Umgebungen, wie z.B. soziale Gerechtigkeit und das Recht auf öffentlichen Raum. Dialog und Erkundung sind integraler Bestandteil ihrer künstlerischen Praxis.

 

Anlässlich der Ausstellung findet am 4./5. Juni 2022 ein Symposium statt
mit dem Titel »Perspektiven auf Inklusivität – Öffentlicher Raum und Kunst«.

Zu den Öffnungszeiten ist der Besuch unter Beachtung der aktuellen
Pandemie-Beschränkungen möglich!

 

Eröffnung: 22. April, 20 Uhr
Finissage: 22. Mai, 15 — 18 Uhr 

 

Es ist unglaublich! Es ist enorm! Ich habe so etwas noch nie gesehen! Was so aussieht wie ein grauenvoller, entsetzlicher Albtraum ist erschreckende Realität! Aus: The Day After Tomorrow

 

Wer hat in den letzten Tagen, Wochen und Monaten keinen Ausruf des nahen Endes gehört? Wie schön wäre es, wenn das Licht angehen würde, und wir den Saal verlassen könnten.

 

In der Galerie Herold verteilen sich Gruppen von Klappfiguren der Buchstaben T, H, E, N und D . In meiner Arbeit eigne ich mir Elemente unseres Alltags an –
in diesem Fall Schrift, indem ich sie sequenziere und in von mir geschaffene modulare Systeme überführe. »The End« wird zum Spiel*, mit dem Ziel, das
Ende in eine andauernde Metamorphose zu überführen.

 

*Die einzelnen Figuren dürfen zu zweit bewegt werden. Achten Sie jedoch vorher auf den Aufbau der Objekte und erkennen Sie die Grenzen von Mobilität und Statik an (und achten Sie dabei auf die Abstandsregeln).

Sonntag, 10. April 2022, 15 Uhr  
Künstlerinnenführung / Artist-Tour mit / with Franziska von den Driesch

Aktuelle Pandemie-Beschränkungen!
– 2G: Zugang nur mit vollständiger Impfung/Genesung 
– Zutritt nur mit FFP2 in den Innenräumen

 

Eröffnung: 11. März, 20  Uhr
Einführung: Rainer Beßling
Finissage: 17. April, 15 — 18 Uhr 

 

Blanko: Leer, unbeschrieben, weiß. 
Unvollständig ausgefüllt, aber schon autorisiert. 
Eine Verfügung, eine Vollmacht, ein Akt der Ermöglichung. 
Papier ohne Balken und Gitter. Carte blanche? 
Eröffnung und Verheißung, nicht ohne Erwartung. 
Tabula rasa – Glücksfall oder horror vacui? 

 

Weitere Termine:

 

Sonntag, 27. März, 15 Uhr, Quartett mit Effrosyni Kontogeorgou, 
Anne Krönker, Daniel Neubacher und Franziska von den Driesch

Buchvorstellung / book release
verschoben, Ersatztermin wird noch bekannt gegeben / postponed,
alternative date will be announced

 

Typeface Flyer:

Façade by Éléonore Fines

velvetyne.fr

 

Aktuelle Pandemie-Beschränkungen!
– 2G+: Zugang nur mit vollständiger Impfung/Genesung und aktuellem negativem Testergebnis (Selbsttest ausgeschlossen)
– Zutritt nur mit FFP2

 

Eröffnung: 21. Januar, 20  Uhr
CIAO und Galerie Herold
Finissage: 27. Februar, 15 — 18 Uhr 

 

Das Handy klingelt. Eine Nachricht ist eingetroffen. Jemand fragt, ob wir auch schon bemerkt haben, dass die Internetverbindung abgebrochen ist.

 

»Geografien der Unterbrechung« ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Güterbahnhof Bremen. Das Gelände des Güterbahnhofs ist vom Gleisnetz
umschlossen und so gleichzeitig von seiner Umgebung abgeschnitten. Ausgehend davon beschäftigt sich die Ausstellung mit Unterbrechungen in alten und neuen Netzwerken vor Ort und spürt den Formen der Arbeit nach, die diese Infrastrukturen erfordern. »Geografien der Unterbrechung« findet als zweiteilige Ausstellung zeitgleich in der Galerie Herold und im Ausstellungscontainer CIAO statt. 

 

Fritz Laszlo Weber hat seit 2018 sein Atelier am Güterbahnhof und ist dort Teil der Arbeitsgruppe für Netzwerkinfrastrukturen. 

 

Weiterer Termin: 
Samstag, 26. Februar, 14 Uhr, Wirbel, Wellen, Aufzeichnungen – Ein Rundgang als Hörerfahrung mit Research and Waves

 

Eröffnung: 5. November, 20 — 23 Uhr,
Finissage: 19. Dezember, 15 — 18 Uhr 

 

Sag bitte, bitte.
Bitte!

Welches Glück bringen Scherben?
Bitte?

 

Künstler:innengespräch
Donnerstag, 11. November 2021, 18 Uhr, Galerie Herold
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »FORMAT« sprechen Anne Krönker und
Tim Reinecke mit Norbert Bauer und Mari Lena Rapprich zum Thema »KRITIK«.
Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit überregionalen Gästen
im Tor 40 statt.  

 

Danke für die Einladung! In Freude auf Euren Besuch,
Anne & Tim

 

Der Ausstellungsbesuch unterliegt zur Zeit der  3G Regel. Nur aktuell Getestete, vollständig Geimpfte oder Genesene dürfen die Galerieräume besuchen. (Bitte bringt ein aktuellen Negativtest mit!)

Bitte behaltet während des Besuchs in den Galerie­räumen und im
Treppenhaus Eure Maske auf. Wenn Ihr keine Maske dabeihabt, könnt Ihr hier bei der Galerieaufsicht eine erhalten. 

Der Ausstellungsbesuch unterliegt zur Zeit der 3G Regel. Nur aktuell Getestete, vollständig Geimpfte oder Genesene dürfen die Galerieräume besuchen.

 

»material girls« ist ein Ausstellungsprojekt von sieben Bremer Künstlerinnen, die in sehr unterschiedlicher Weise das Material, mit dem sie arbeiten, thematisieren. Viele der ausgestellten Werke sind exklusiv für diese Ausstellung entstanden und werden erstmalig gezeigt.

Eröffnung: 27. August, 20 — 23 Uhr,
Einführung Carla Johanna Frese
Finissage: 17. Oktober, 15 — 18 Uhr 

 

Veranstaltungen:

Mi 08.09., 19 Uhr
Kurz-Film-Abend, Künstlerinnen z.T. anwesend

-       Der große Gammel von Susann Maria Hempel
-       Kulturmosaik über Annemarie Strümpfler von Markus Čolić
-       A little Sin is good for the Soul von Alex Beriault
-       Anne Schlöpke von Marikke Heinz-Hoek
-       Fortschritt und Zerfall von Suse Itzel

-       Zyklus von Eva Matz und Jonas Schmieta

 

So 19.09., 15 Uhr
Vortrag Prof. (i.R.) Dr. Monika Wagner, »Naht und Knoten –
Unheimliche Materialverbindungen in der zeitgenössischen Kunst«

 

So 26.09., 15 Uhr
Künstlerinnengespräche 

 

So 10.10., 15 Uhr
Künstlerinnengespräche

 

So 17.10., 15 Uhr
Finissage mit Katalogpräsentation,
16 Uhr
SCHIZOPODCAST
A PODCAST IS A PODCAST IS A PODCAST
A project by Petra Klusmeyer & Pablo Somonte Ruano
Welcome to Schizopodcast Coffee Talk* with Petra and Pablo
*in English

 

(Verlängert bis 15. August)

Aquarelle und Zeichnungen

»Im Frühjahr 2019 bereiste ich zum ersten Mal Japan. Ich blieb für zwei Monate. Meine Reisevorbereitungen starteten gewissenhaft: kurz zuvor besuchte ich einen zweiwöchigen Japanisch-Intensivkurs für Anfänger*innen am Japonikum in Bochum. Trotz ernsthafter Bemühungen gingen meine Sprachlernversuche komplett daneben. Mir fehlte schlichtweg jegliche Beziehung zu Land und Kultur. Auch wusste ich gar nicht so recht, wie meine Reiseroute aussehen sollte. Schließlich entschied ich mich, Bekannte nach Tipps zu fragen. Und ich hielt mir die Option offen, meinen Aufenthalt ganz gemächlich zu verbringen. Es kam anders als erwartet – ich lief fast 1000 km zu Fuß durch Stadt und Land, reiste mit schnellen und langsamen Zügen kreuz und quer, besuchte alte Freunde, knüpfte viele neue Bekanntschaften und verfolgte unendlich viele Spuren, die sich mir überall offenbarten.«

Eröffnung: 25. Juni, 20 — 23 Uhr
Finissage: 15. August, 15 — 18 Uhr
Künstlerinnengespräch: Dienstag, 29. Juni, 17 Uhr

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt die Galerie Herold vorerst geschlossen.

In ihrer Ausstellung »between lines« führt Mari Lena Rapprich die permanente Wiederholung in ihren Zeichnungen weiter und überführt diese in neue Rhythmen. Ausgehend von einem strengen Regelwerk eignet sie sich verschiedene Formate und Materialien an. Dabei spielen das Versuchen und das Scheitern eine maßgebliche Rolle.
Die gezeigten Arbeiten sind eine Weiterführung der zeichnerischen Ansätze von Mari Lena Rapprich im Umgang mit Schreib- und Ordnungssystemen. Ihr forschendes Interesse gilt der Übersetzung von vorhandenen genormten Systemen in zeichnerische Prozesse. Dabei untersucht sie sowohl Papier als ordnungsgebendes Medium als auch den Prozess des Schreibens, mit all seinen Regeln und Strukturen sowie Abfolgen. Ein Lesen zwischen den Zeilen – das Graphit auf Papier, die Spuren des zeichnerischen Prozesses, die permanente Wiederholung, die Aneinanderreihung der Linien, das Aufgreifen vorhandener Formate, das Übersetzen von Strukturen, ein systematisches sich Abarbeiten, das festschreiben von Zeit, ein zeichnerischer Rhythmus.
Parallel zur Ausstellungeröffnung findet der Release ihres neuen Künstlerbuchs ​»Repeat​« und dem dazugehörigen Tape ​“24:06”​ statt, in denen der Faktor Zeit sowohl zeichnerisch als auch auditiv betrachtet und erweitert wird.
Anlässlich des Releases findet ein Konzert von Achim Zepezauer statt, bei dem er Samples von alten Schallplatten und vorproduzierten Kassetten zu fließenden Klangstücken verwebt und sich so auf eine Suche zwischen tonalen und atonalen Flächen, Rhythmen, abstrakten und konkreten Geräuschen begibt. In seinen Arbeiten sucht er oftmals die Schnittstelle von Musik und Kunst, was ihn zu unterschiedlichen Ansätzen von Performances, Konzerten oder Installationen führt. Darüber hinaus kuratiert er experimentelle Konzerte, gestaltet Plattencover, töpfert, macht gelegentlich animierte Kurzfilme und moderiert eine Radiosendung. Weitere Informationen zu Achim Zepezauer und seinen Projekten findet ihr hier: www.kuhzunft.com
Eröffnung: 16. Oktober 2020, 20 – 23:00 Uhr
Das Künstlerbuch »Repeat« mit dem dazugehörigen Tape »24:06« (Auflage: 100 Stück) kann gegen eine Schutzgebühr von 35 € in der Galerie erworben werden.

»Riten der Jugend« beschäftigt sich mit Bildern, Symbolen und Codes hypothetischer Riten, die der Jugend gewidmed sind. »If we do not initiate the youth, they´ll burn down the village just to feel the heat« sagt ein afrikanisches Sprichwort. Die Betrachter*innen werden aufgefordert die angebotenen Spuren und Hinweise in eigene Szenarien umzuwandeln. Mit diebischer Freude schleudert, puzzelt und appropriiert Jérôme Chazeix, reißt Versatzstücke aus verschiedenen Kontexten und verknüpft sie zu neuen Zusammenhängen. Dies ergibt einen popistischen, hochgradig additiven und kombinatorischen Mix, der unseren Zugang zur visuellen Kultur in einem von der digitalen Bilderflut bestimmten Zeitalter hinterfragt. Durch multimediale Erlebnisse, die Chazeix als »Gesamtkunstwerk« bezeichnet, feiert der in Berlin lebende Künstler pulsierende Parallelwelten.

 

Eröffnung: 4. September, 20 Uhr
Finissage: 4. Oktober, 15 — 18 Uhr

 

Die Ausstellung kann am Eröffnungsabend von 20.00 bis 23.30 besucht werden.

• Der Künstler ist anwesend
• Es gibt keine Eröffnungsrede
• Bitte beachten: begrenzte Personenzahl im Gebäude, Tragen einer Alltagsmaske, Abstandsgebot.
Im Innenhof des Künstlerhauses gibt es ausreichend Warte- und Aufenthaltsmöglichkeiten, Getränke sowie Informationen zur Ausstellung

Der Begriff Cache stammt ursprünglich aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Versteck. Als Cache wird jede Art von digitalem Zwischenspeicher be­zeichnet, gewissermaßen ein Gedächtnis für Bilder und Daten. Der Cache ist eine gespiegelte Ressource, die stellvertretend für das Original bearbeitet und verwendet wird.

In der Ausstellung verweist Nina Maria Küchler (geb. 1978 in Hamburg) auf Motive, die in unserem kollektiven Gedächtnis gespeichert sind. In Intervallen kommen diese an die Oberfläche, um dann wieder zu verschwinden – unsichtbar weiter zu existieren, um erneut aufzutauchen. Bei jedem Zugriff auf die Bilder verändert sich die Zuschreibung der Inhalte im aktuellen politischen und kulturellen Diskurs.

 

Eröffnung: 26. Juni, 20 Uhr
Finissage: 26. Juli, 15 — 18 Uhr

 

Die Ausstellung kann am Eröffnungsabend von 20.00 bis 23.30 besucht werden.

 

• Die Künstlerin ist anwesend
• Es gibt keine Eröffnungsrede
• Bitte beachten: begrenzte Personenzahl im Gebäude, Tragen einer Alltagsmaske, Abstandsgebot.
Im Innenhof des Künstlerhauses gibt es ausreichend Warte- und Aufenthaltsmöglichkeiten, Getränke sowie Informationen zur Ausstellung

Madness shared by two (französisch: Folie à deux – »verrückt zu zweit«), »geteilte Psychose« oder »psychotische Infektion« ist eine wahnhafte Störung, bei der Symptome wie Wahnvorstellungen oder sogar Halluzinationen von einem Individuum auf ein anderes übertragen werden. Der Künstler übermittelt durch seine Arbeiten seine Halluzinationen über Gesundheit und Krankheit, Leben und Tod, an die Betrachter, indem er nach Resonanz mit ihnen sucht.

 

Linhan Yu (geb. 1990 in Peking, China) arbeitet unter anderem mit Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Wandarbeit und Fotografie. In dieser Ausstellung zeigt Linhan Yu zwei neue Werkreihen von 2019 sowie eine Wandarbeit mit Raumbezug, die vor Ort angefertigt wird.

 

Eröffnung: 21. Februar, 20 Uhr
Finissage: 22. März, 15 — 18 Uhr

Jens Schubert (geb. 1983 im Erzgebirge) arbeitet vorwiegend mit Druckgrafik und Zeichnung. In seinen dunklen und geheimnisvollen Bildern treffen Symbole und archetypische Figuren aufeinander, denen im Wandel der Zeiten immer wieder neues Leben und Bedeutung zuteil wird.

Für ›LOVE POTION‹ wurde eine Reihe neuer Arbeiten geschaffen, die erstmals in dieser Ausstellung zu sehen sind. Dazu präsentiert Jens Schubert sein aktuelles Künstlerbuch, welches Ende letzten Jahres im Lubok-Verlag Leipzig veröffentlicht wurde.

So, nun zu AGEBOMB: Es werden Zeichnungen und Installationen aus den letzten fünf Jahren zu sehen sein.

Im großen Raum sind Zeichnungen, meist Bleistift und Farbstift, im Format 100 x 70 cm. Mal sind es Architekturen, mal Panikräume, Felsen oder Eisberge und Eis. Aus dem zeichnerischen Prozess entwickle ich die Formen und Strukturen. Die Bauten, Felsen oder Eisberge bauen sich Schraffurschicht über Schraffurschicht auf. Es entstehen Mischwelten aus Erinnertem, Gesehenem und Erfundenem.

Die Zeichnungsserie »Denkmal für den Unbekannten Eisberg« im kleinen Raum mit inzwischen fast 100 Einzelblättern entsteht seit 2016. Im Zeichenprozess nähere ich mich den Farben und Formen, die mit Eis assoziert werden. Die Farben werden mehr und mehr reduziert und die Eisberge zu weißen, abstrakten Formen. Das Weiß des Papiers bleibt unbearbeitet als Negativform übrig, der Farbton variiert je nach Papiersorte. Manchmal werden die Eisberge von der sie umgebenden schwarzen Schraffur auch verschluckt; manche Zeichnungen sind komplett schwarz.

Eröffnung: 8. November 2019, 20 Uhr
Finissage: Sonntag, 8. Dezember 2019, 15 Uhr

Eröffnung: Freitag, 18. Oktober 2019, 20 Uhr
Finissage: Sonntag, 3. November 2019, 15 Uhr

 

MAiR (Media Artist in Residence) — former Graphic art colony for youth — is located in a small village of Prolom banja, south of Serbia. During one week of the residency invited artists had a chance to explore cultural historicity of the village, its nature and unkeen geological formations, as well as mythologies and narratives that such place holds. In such manner, the thematic framework reflects upon the poetics of technology and its relation to the natural and cultural specificities of a site that, by many reasons, is apart from the accelerated technological habitual places of technological development. How do art and technology relate to the myths and unbounded nature of such a place? How is sense created not by the hard scientific reasoning of science, but by the poetic, narrative, alchemical and mythological foundations of thought bounded to nature? Within this framework Svetlana Maraš, Timo Johannes, Bojana Petković, Deana Petrović, Guida Ribeiro and Maximilian Wolfs further their own artistic practice through a variety of methods that range from producing technological experiments, producing narratives, speculating, and thinking together on site. 

Ingunn Fjóla explores the tension between order and disorder in a playful manner. The installation is first of all painterly, in the sense that a system of patterns can be painterly. Within this system is an immersive experience in which the visitor operates the shifting scene as they move about the space. The installation is meant to be disturbed, but the manner of this disruption is displayed in such a way that the polarity between acts of disruption and composition are brought into question. The visitor can move materials in the exhibition around so that the system can break, or form, depending on how you conceive of the continuum of order and disorder. Everything exists within a range of movement established by the input of the visitor. At the end of the day, the exhibition is reset to the original pattern so that the variability always begins from the same point zero the next day and so the installation continues to exist in a constant flux between order and disorder.  

 

Eröffnung: 13. September 2019, 20 Uhr
Finissage: Sonntag, 13. Okober 2019, 15 Uhr

Typeface Flyer:

Terminal Grotesque by

Raphaël Bastide, with the contribution of Jérémy Landes

velvetyne.fr

23. August 2019 
21 Uhr

 

Künstlerhaus Güterbahnhof
Beim Handelsmuseum 9
28195 Bremen

Das Oberthema unseres Projektes mit Hamburg, Bremen und Kobe lautet
»Miss­verständnis«. Wir gehen aus von der Vorstellung, dass bei jedem kultu­rellen Austausch, bei Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Nationalität
oder Herkunft oder bei dem Versuch, sich künstlerisch auszudrücken, unweigerlich Missverständnisse entstehen. Anstatt jedoch ängstlich zu sein und die
Zusam­menarbeit einzuschränken, um diese Missverständnisse zu vermeiden, denken wir, dass sie angenommen werden sollten. In den Lücken, in denen
sich unsere Ansichten, Gedanken oder Ausdrücke nicht so recht treffen, finden
sich die wahren Chancen für Wachstum und Kreation.

 

Eröffnung: Freitag, 9. August 2019, 20 Uhr

Seit einiger Zeit wachsen Anna Barts Bilder in den Raum und stehen damit in enger Verwandtschaft zu den bemalten Fusuma (Schiebetüren) in traditionellen japanischen Wohnhäusern. (…) Gegenstand solcher Installationen aus bemaltem Architekturpapier, das den Blick von beiden Seiten auf das Motiv freigibt, Hinten und Vorne außer Kraft setzt, sind Wohnungseinrichtungen von Freunden und Bekannten in Deutschland und Japan. (…) Anna Bart richtet diese Räume je nach Umgebung immer wieder neu an, ergänzt sie oder verkleinert sie, bildet mal enge Schluchten, durch die sich die Betrachter drängen müssen oder weitläufige Environments, in denen sie die unbeschwerte Atmosphäre der schwebenden Wände auf sich wirken lassen können. Anders als bei einer konventionellen Hängung an der Wand erlaubt sie den Betrachtern eine ganz eigene Reise durch ihre Kunst zu bestreiten, sich ihr von allen Seiten zu nähern, die Perspektive zu erweitern. Damit lassen sich ihre malerischen Welten bei jeder Installation aufs Neue erkunden, nie zeigt sich das Werk in derselben Art und Weise. (Textpassage entnommen aus ‚Wenn Wände reisen‘ von Eefke Kleimann)

 

Eröffnung: 24. Mai um 18 Uhr
Finissage: 23. Juni von 15 bis 18 Uhr

Geschlossen am 30. Mai

Mit zahlreichen dünnen, übereinandergelagerten Farbschichten entwickelt Ulrike Brockmann ihre intensiven Farbkompositionen. Paarweise stehen sich die auf quadratischen Bildflächen unterschiedlicher Tiefe gearbeiteten Objekte gegen­über, treten in Beziehung, spiegeln sich, nehmen das Licht des Raumes auf
und strahlen in ihn zurück. In ihrer Objekthaftigkeit bewegen sich die Arbeiten auf der Grenze zur Malerei.

Eröffnung: Freitag, 12. April, 20 Uhr, Einführungsperformance ›Evaluation des Sehens — sich angesprochen fühlen‹ von Gertrud Schleising

Sonntag, 14. April, 15 Uhr – Präsentation des neuen Katalogs
»Betwixt und Between« von Effrosyni Kontogeorgou in den Ausstellungsräumen

Finissage: Sonntag, 12. Mai, 15 Uhr

 

Ostersonntag, 16. April 2019 / Geschlossen!

Während seiner Ausstellung im Mai 2018 kniete Ansgar Wilken auf den Treppen zur Galerie Herold und spielte mit Schlagzeugbesen, Kehrblech, Gong und Aschenbecher die »Herold Tapes« ein. Der natürliche Faltungshall des Treppenhauses war am Ende ebenso maßgeblich wie das Gerumpel, das ansässige junge Künstler durch das Bewegen von Müllelementen verursachten; ohne zu ahnen, damit Teil einer Herold-Tapes-Bewegung zu sein. Ein Gastgeber ver­fügte tags darauf zufällig über ein Kassettenlabel namens »Canopy Weekends« und stellt die Aufnahmen nun erstmals mittels fünfzig, mit Tampon- und Siebdruck bestückten käuflichen Kassetten der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ulrich Rois aus Wien bekam Wind von einer geplanten, diesbezüglichen Veran­stal­tung und aufgrund von Off-Dates im norddeutschen Raum wird er die ursprünglich als Treppenwitz geplante Veranstaltung wahrscheinlich sehr seriös mit Gitarren und Gerätschaften verbessern. Der Bremer Norman Neumann wiederum kommt als Breaklab dazu, bekannt aus Anachronism- und Zuckernähe. Er wird den noch benötigten Teil an Non-Music über die Treppen stolpern.

 

Samstag, 9. März 2019, 21 Uhr — Treppenhaus zur Galerie Herold

In ihren suggestiven Malereien und Zeichnungen zieht Simone Haack eine Art Parallelspur zur Realität. Ihr fiktives Bildpersonal, mal Mensch, mal Tier, siedelt sie in diffusen Räumen an und verwebt es in narrative Zusammenhänge, die jedoch unaufgelöst bleiben. Der Fokus liegt auf dem Ausdruck der Figuren, der im Spannungsfeld verschiedener Lesbarkeiten steht.

 

Eröffnung: Freitag, 1. März 2018,  20 Uhr — Einführung von Patricia Lambertus
Finissage: Sonntag, 31. März 2018, 15 Uhr — Finissage mit Lesung von Lätitia Norkeit

Typeface Flyer:

Résistance by A collective

velvetyne.fr

 

 

ein Raum mit Übergängen
mit Spuren, mit Bildern ohne Interesse
von denen man nichts weiß
und die mir nichts erzählen
Den Rand mimen

 

Eröffnung: Freitag 18. Januar, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 17. Februar, 15 Uhr

space ++ wiederholung ++ muster ++ all ++ raum ++ letter spacing ++ zwischenraum ++ outer space ++ weltraum ++ universum ++ sprachraum ++ pattern ++ folding ++ time ++ kapsel ++ beschwören ++ something ++ raumschiff ++ monade ++ words ++ pli ++ punkte ++ repetition ++ speech ++ phosphoreszenz ++ sterne ++ conversation ++ unterbrechung ++ one ++ interline ++ ink ++ cornwall ++ falte ++ dimension ++ writing ++ all over ++ zeit ++ unendlichkeit ++ circle ++ falten ++ growing ++ wachsen ++ anfang ++ end ++ structures ++ holes ++ magic ++ surrender ++ letting go ++ outline ++ past ++ present ++ stories ++ imagine ++ cycles ++ revolution ++ void ++ empty ++ rhythms ++ tide ++ turning ++ slowly ++ over and over ++ repeat repeat ++ labyrinth ++ echo ++ hall ++ stille

 

Eröffnung: Freitag 9. November, 20 Uhr
Rede: Rainer B. Schossig, Kunstkritiker DLF Köln
Finissage: Sonntag 9. Dezember, 15 Uhr
Zur Finissage wird der neue Katalog von Barbara Rosengarth präsentiert.

 

Tanja Hehns Textarbeiten basieren auf Notizen aus Tagebüchern, in denen sie eigene Gedanken, Fragmente von Konversationen oder Wortdefini­tionen festhält. Sie nutzt diese Artefakte als Material, das sie weiterverarbeit und verfremdet. Dabei entstehen laute und platte Aussagen, die zweifelhafte Behauptungen aufstellen, durch ihre Darstellungsform aber einen Wahrheitsanspruch geltend machen. In Kombination mit Foto­grafie, Siebdruck und anderen Medien vervollständigen die plakativen Schriftzüge als Kommentar, Pointe oder Kontrast die zum Teil grotes­ken Bildwelten, und bringen Betrachter*Innen dazu, sich in Bezieh­ung zu Hehns Werk zu setzen und so den eigenen Standpunkt zu ermitteln.

 

28. September — 28. Oktober 2018
Eröffnung: Freitag 28. September, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 28. Oktober, 15 Uhr

 

Öffnungszeiten:  Mi. 16 — 19 Uhr, Do. 16 —  21 Uhr, So. 15 — 18 Uhr
und nach Vereinbarung (kontakt@galerieherold.de)

Kein Mensch ist zu sehen. Passt einer auf sein Haus nicht auf, spuckt das Haus vor ihm aus. Es haust das Haus. Mit unsichtbarer Hand forciert und imitiert Suse Itzel Bewegungs- und Zerfallsprozesse. Ihre Videos bewahren die Auflösungen von gebauten Gebilden. Ein Gegenstand, der Raum oder das Gebäude selbst ist der Akteur. Die Architektur, das Gehäuse, in dem der Mensch sich eine vertraute Umgebung geschaffen zu haben glaubt, gerät in Unruhe und löst sich aus seinen Fugen.

 

Eröffnung: Freitag 24. August, 20 Uhr, Einführung: Alice Detjen
Finissage: Sonntag 16. September, 15 Uhr

 

Zusätzliche Öffnungszeiten an den GB Open: 25./26. August, 14—18 Uhr

Künstler*Innenaustausch Bremen — Leipzig

 

Uhr Im ersten Teil des Künstleraustausches zwischen Leipzig und Bremen ist das Team Schranke zu Besuch in der Galerie Herold und bietet Einblicke in die unterschiedlichen Felder ihres Schaffens – das Spektrum reicht dabei von Grafik über Fotografie bis hin zu Video. Gezeigt werden bestehende und ortsbezogene Arbeiten.

 

Eröffnung + Finissage: 19. Juli 2018, 19

 

 

This year’s exhibition of Graphic Youth Colony (located in Prolom Banja) gathered an international group of artists and designers who in a new way, through art installations, explored the relations between contemporary art/ design and nature, using new media and technology to realize their work. Withdrawing from the classical approach to graphic art is reflected in distancing from the exclusively visual and representative character of an artistic work. Most of the works realized at the colony are some type of machines and constructions of processes which in some cases, with the help of new print technologies, examine new possibilities of relating silk screen printing, digital media and electronics. The graphics realized in silkscreen, in this context, represent more of a sketch of the concept and a verbal and artistic explanation. However, they are just a part of a larger conceptual work that has a performative character. The performative aspect that has been realized by the participants of the colony Mariana Basso, Irena Kukrić, Julian Hespenheide, Luiz Zanotello and Bojana Petković corresponds with the dynamics of the processes found in nature. Artists and designers are exploring the principles of the physical world, recognizing the cycles, natural phenomenon and, in this setting, build their artistic installations that deal with the relations between humans and nature outside of a representational field. Still this relationship is understood with an established conscious of the artificiality of our idea of nature, weather scientific or artistic which is indicated in the vary title of the exhibition (Un)natural encounters.

The specificity of the encounter of the individual and nature in this case is contextualized within the region of Prolom Banja with its characteristics and its geographical location, culture, local history and myths that are interwoven in the works of the participants of the colony.
In this way Mariana Basso, inspired by the old tales of ghostly entities in nature in Prolom Banja creates The SalTale Maker, a mechanism that generates a new kind of salt out of two differently based healing waters, while Bojana Petković with her work titled Sound of Memory constructs a machine – installation out of a waterproof contact microphone (hydrophone), a speaker and small servo motors, evoking the sound of the Prolom river that flows through the residential house the colony takes place in. The large flow of modern technologies into the natural surroundings was taken into account as well when creating the works. Julian Hespenheide through his work Viserosion deals with the pollution of nature by the digital technologies through signals or waves, creating the machine that explores the process of erosion, while Luiz Zanotello in his videos and installation titled The Deamon and Other Discrete Pieces, is concerned with the natural material that is the core of the contemporary technology: copper. Irena Kukrić, with her work titled Staging nature reflects on the experience of artistic creation in a natural environment, the questions of performativity in art and nature, as well as the status that the works created at the colony have once they are placed in a gallery space as objects: Their movement in the gallery space brings out nostalgic nature of the objects as they seem to go on with the repetition even though the play has ended.

taken from the artistic statement of Irena Kukrić, from the work Staging nature
Maida Gruden

Risografie-Plakate-Animation-Musik

 

Mein Minotaurus, also der, der wirklich ganz allein mir gehört, hat es sich im Labyrinth super eingerichtet. Er hat es sich sogar nicht von anderen ausdenken lassen, sondern es sich selbst ausgedacht. Er findet sich gut zurecht in seiner Unansehnlichkeit und die unrühmliche Vergangenheit macht ihm keine Sorgen mehr. Seine Opfer müssen nicht mehr zu ihm kommen, denn er holt sie sich nun digital hinein in die dunklen Gänge. Mein Minotaurus hat aufgehört sie zu fressen, denn das wäre ungerecht. Er steht einfach mittenmang und verändert sie zu seinen Gunsten, keiner kann sich daran stören.


Eröffnung
: Freitag 18. Mai, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 17. Juni, 15 Uhr

EXTRA-TERMINE!

 

20. April 2018, 16 Uhr — Insektenführung 

»wir werden insekten suchen, fangen und bestimmen. Mit einer vorherigen einleitung und aufklärung was insekten sind und für uns menschen bedeuten, wie sie genau anatomisch aussehen und wo die unterschiede zwischen 8beiner und 6beiner liegen. auf dem areal des ehemaligen güterbahnhofs tat dies herr kapell mit kindern und jugendlichen vor 16 jahren schon einmal, dabei fand die gruppe ausserordentlich viele verschiedene tiere und liess sich von denen verzaubern. wir wollen die schönheit und die formenreichen insekten die wie aliens oft aussehen genau betrachten und symbiosen und das bestäuben betrachten. und vieles mehr inder biodiversität erkennnen. mit inox kapell kann das sehr gut gelingen, er macht insektenführungen und happenings zu den kerbtieren schon jahrzehnte lang für gross und klein. ein leuchtkäfer-happening im juli am schloss freudenberg( wiesbaden ) wäre auch einen besuch wert. wenn ihr am 20ten kommt, bringt weterfeste kleidung mit, die käscher und lupen sind vorhanden zum forschen.«

 

20. April 2018, 19 Uhr — Fantastisches Malen

»wir malen ausserirdische, extraterristische, mutanten, klone, roboter, engel, kobolde, gnome, plejadier, kleckswesen, fleckenhexen, ufos, mutationspflanzen, insektenartige elfen, versponnene krabbler, transformer usw - das aus fehlern die es nicht gibt. aus allem was normalerweise nichts taugt lassen wir neues und fantastisches entstehen, wir lassen und leiten von dem was wir sehen, das lernen wir bei dem abendlichen malen und zeichnen,,, es fängt alles an mit einem klecks oder fehlstrich. inox kapell ist darin fachmann, er sagt selbst das seine bilder fehlerbilder sind, also aufgebaut auf einem fehler, der ja keiner ist und den niemand entdeckt, fehler im system sprengen das systm, erneuern das system, auch das system kunst. die fehler im leben sind es ja die einen erwachsen lassen.

 

alle sind eingeladen, material ist vorhanden.
die entstandenen bilder können mitgenommen werden.
kommt vorbei und lasst euch inspirieren !!«

 

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Inox Kapell ist Künstler. Darüber hinaus ist er Naturwissenschaftler und Entomologe, Musiker, Pädagoge und Visionär und wer weiss was noch ... In der Ausstellung zeigt er seine neuen Arbeiten, er nennt sie comicartige, extraterrestrische Invasionen und recycle-Vorbilder. Außerdem hat Inox Kapell seine neue Platte – ameisen und politik – dabei. Diese besucht unbekannte Bereiche und Phänomene. Bilder von Utopien aus anderen Zeiten, Momentaufnahmen, terrestrische Ureinwohner wie Coleoptera tauchen garantiert auch während der Performerei auf. So ganz klar ist nie was passieren wird, doch was auch immer Inox Kapell macht, es geschieht im Namen der Erdwehr und für unsere Bienen und Kinder, die auch herzlich eingeladen sind!

 

Eröffnung: Freitag 6. April 2018, 20 Uhr (+ Künstlerperformance)
Finissage: Sonntag 6. Mai 2018, 15 Uhr (+ Künstlerperformance)

 

„The Inner Pig-Dog“ steht sinnbildlich für die Be- und Hinterfragung künstlerischer Prozesse. Woher stammt die Idee, wie bringt man Dinge zum Ausdruck und was stößt den Willen zum Ausdruck an? Die Widerstände, die sich dabei auftun, sind unvorhersehbar. Mit gefundenen Objekten, ganz alltäglichen zumeist, und Assemblagen verschiedener, oft ebenso gewöhnlicher Materialien rückt Maggie Rapuano der Informationsflut unserer Gesellschaft auf den Leib. Durch die Konfrontation mit dem vordergründig Bekannten regen ihre Arbeiten den Betrachter an, hinter die Dinge zu schauen, oft ganz buchstäblich, um Achtsamkeit zu erzeugen und Bewusstsein zu schärfen.

 

Imke Bullerkists Malereien basieren auf einer leichten freien Vorzeichnung, welche sie zügig in mehreren Stufen mit immer kräftigeren Farben übermalt. Ihre Motive, ein Gebiss ohne Körper oder blaue lockige Linien, die vor schwarz um ein blaues Zentrum kreisen, ähneln traumartigen Erscheinungen, die aus ihren Zusammenhängen herausgelöst den Bildraum ausfüllen und sich zwischen Gegenstand und Abstraktion bewegen. Sie arbeitet kleinformatig mit Gouache, Aquarell- und Acrylfarben auf Papier oder Leinwand.

 

Eröffnung: Freitag 23. Februar, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 25. März, 15 Uhr

Ich verweile lange mit den kleinen und leisen Dingen.
Über die Zeit sammeln sich diese vermeintlich nebensächlichen
Sachen an und behaupten ihr Wesen. Es ist dabei nicht nur eine
physische Anhäufung, sondern auch eine Methode zur Erinnerung
und zur Erneuerung der Bedeutung, so dass die kleinen Dinge
wachsen und am Ende aus eigener Kraft stehen können.

Eröffnung: Freitag 12. Januar um 20 Uhr
Finissage: Sonntag 11. Februar um 15 Uhr

 

In den Arbeiten von Susanne Katharina Willand steht die Verbindung moderner und historischer Techniken im Vordergrund. »distorted garden« ist eine Ausstellung über gestörte – oder auch nur verschobene – bipolare Spannungsfelder. Dies gilt sowohl thematisch als auch technisch. Die nur scheinbar paradiesische Vergangenheit ist Teil der Hypermoderne geworden, in der die Technik die Realität fragmentiert, strukturiert und letztlich verfremdet. Oder vielleicht auch nicht. Genaueres Hinsehen ist ratsam.

 

Eröffnung: Freitag 29. September 2017, 20 Uhr
Finissage: Sonntag 29. Oktober 2017, 15 Uhr

 

 

Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums des Künstlerhauses Güterbahnhof präsentiert die Galerie Herold, betrieben von KünstlerInnen des Hauses, eine Serie mit digital bearbeiteten Fotografien der Bremer Künstlerin Ulrike Brockmann. Die Fotoserie: „SORTIERTES SEHEN – das Team“,  zeigt Portraits des aktuellen Galerie-Teams, die exklusiv für die Ausstellung angefertigt wurden. Anregung für ihre künstlerische Arbeit findet Brockmann in Farbeindrücken, denen sie im Alltag begegnet. Diese Farbeindrücke bilden die Basis für eine Beschäftigung mit den spezifischen Qualitäten der Farbe. „SORTIERTES SEHEN“ ist eine objektivierte Untersuchung dieser Farbeindrücke mit dem Medium der digitalen Fotografie. Für die Bearbeitung benutzt Ulrike Brockmann ein für diesen Zweck entwickeltes Computerprogramm. Dieses analysiert alle vorhandenen Farbpixel eines Fotos (hier Portrait) und bildet aus den unterschiedlichen Farbwerten Gruppen. Diese Gruppen werden nach Menge sortiert und in Form von Streifen gegliedert. Auf diese Weise generiert die Künstlerin ein neues, sortiertes Bild. Sichtbar wird in diesem sortierten Bild der Ausdruck der ursprünglichen Fotografie über die spezifische Qualität der einzelnen Farbtöne und ihrer Interaktion. Der Inhalt dieses „Neuen Bildes“ steht in direktem Bezug zum Ursprungsbild. Es zeigt dessen vom Gegenstand bereinigten Farbklang. Eine ungegenständliche Fotografie.

 

GB-Open 2017,  Tor 40
Ausstellungseröffnung: 25. August, 20 Uhr

 

Sa., 26.8. 14–20 Uhr, So., 27.8. 14–18 Uhr
Mi., 30.8. 16–19 Uhr, Do., 31.8. 16–21 Uhr, So., 3.9., 15–18 Uhr
(zu den Öffnungszeiten der Galerie Herold)

Zusätzliche Veranstaltungen: Im Rahmen des Jubiläumsprogramms, GB-Open, bietet Gertrud Schleising Führungen durch das Künstlerhaus an. „SORTIERTES SEHEN – das Team“ ist Teil der Führung am Sonntag, 27.08.17, Beginn 15 Uhr und am Sonntag, 03.09.17, Beginn 15:30 Uhr. Infos unter: www.gb-open.de

 

Gefördert durch Fabian Georgi, Manufaktur für Bildpräsentation

 

Auf dem Weg zur Galerie Herold stehen unterschiedliche „Hindernisse“. Nach der Bahnschranke des Güterbahnhofs, die wie eine temporäre Barriere wirkt, müssen sich die Besucher durch mehrere Etagen, lange Gänge und zwei auffällige Treppenhäuser orientieren, um die Galerie Herold zu erreichen. Diese labyrinthähnlichen Übergänge wecken Assoziationen, nicht an einen Ausstellungsort, sondern an ein altes Verwaltungsgebäude. Die ortsspezifischen Merkmale des Hauses werden in der Ausstellung als physische und symbolische Schwellen angedeutet. Eine Schwelle bleibt ambivalent, zugleich in der Öffnung und der Schließung.

 

Eröffnung: Freitag 18. August, 20 Uhr, Einführung: Alejandro Perdomo Daniels 
Finissage: Sonntag 17. September, 15 Uhr

 

GB OPEN 2017
Effrosyni Kontogeorgou und Stella Maxeimer
»Wenn sich unsere Wege doch kreuzen …«, Performance
Samstag, 26. August 2017, 15 und 16 Uhr

Gefördert durch DLW Flooring GmbH und Waldemar Koch Stiftung

 

Bei aller Unterschiedlichkeit weisen die Strategien der eingeladenen Künstler*innen einige zentrale Gemeinsamkeiten auf. Sie alle halten fest am individuellen, singulären Werk, sind sich dabei jedoch bewusst, dass die von ihnen erzeugten Bilder mit einer Vielzahl anderer Bilder und Motive verwoben sind. Vielmehr noch entstehen ihre Werke geradezu als Reaktion auf die uns umgebenden Medien- und Bildwelten, als Untersuchung, Kommentar oder Nebenprodukt des visuell Wahrgenommenen.

 

Eröffnung: Freitag 16. Juni, 20 Uhr, Einführung: Norbert Bauer
Finissage: Sonntag 23. Juli, 15 Uhr

(...) durch Reduktion zu flächigen Farbfeldern werden die gegenständlichen, fotografischen Bildvorlagen abstrakter, aber auch sinnbildlicher. Folgelogisch dekliniert Norbert Bauer seine Bildsprache vom Gegenständlichen bis zum Abstrakten durch. Aus seinem Bilderarchiv, bestehend aus gefundenem Bildmaterial, Pressefotografien, Bildern aus dem Fernsehen oder Internet, wählt er selten die bekannten, ikonischen Motive aus, sondern scheinbar Beiläufiges. Die Identifizierbarkeit des Ereignisses steht dabei nicht im Zentrum, sie wird zurückgenommen zugunsten einer Verallgemeinerung. (Jörg Kinner)

 

21. April bis 21. Mai 2017

Eröffnung: Freitag 21. April, 20 Uhr

Einführung: Mari Lena Rapprich

Finissage: Sonntag 21. Mai, 15 Uhr

Als Vorlagen für seine Skulpturen verwendet Gregor Gaida Fotografien und andere Bilder. Er greift einzelne Elemente aus diesen Fundstücken auf und isoliert sie von ihrer Umgebung. Oft ist das gefundene Bildmaterial dabei nur ein Initial und in der weiteren Entwicklung der Formgebung nicht mehr erkennbar. Derart fragmentiert zerfällt die ursprüngliche Aussage der Bilder. An ihre Stelle tritt eine Vielzahl möglicher Assoziationen.

 

3. März bis 9. April 2017

Eröffnung: Freitag 3. März, 20 Uhr

Finissage: Sonntag 9. April, 15 Uhr

Ich, uriger Kraftquell meines inneren Westens, nativ und Eroberer zugleich, sitze auf einem Spinning-Bike. 1PS. Es gibt Absprachen zwischen Fitness- und Fastfood-Franchise-Unternehmen; die Spitze der Spitze der Gier, unsichtbar, wie ein unendlich langer Selfiestick, wie der Feind in Gedanken, der unsere Wünsche nicht nur manipuliert, sondern maßgeblich generiert. Absprachen, Fitness, Fastfood, Energie, Selbsterhalt. Dieser Feind wird erst gelebt sichtbar, wie auch Glaube erst gelebt sichtbar wird. Vielleicht war auch immer schon unser Glaube der Feind, oder der Glaube an Feindschaft der Feind? In der Ruhe gibt es keine Entschleunigung. In Ruhe, ruht ja alles, bewegungslos und lebendig. Kann ich eine lebendige Beziehung zu einem Spinning-Bike führen? Rotation, ewiger Urwirbel, ich mittendrin.

 

13. Januar bis 19. Februar 2017

Eröffnung: Freitag 13. Januar, 20 Uhr

Aspasia Krystalla setzt sich mit der menschlichen Figur in ihrer Umgebung aus kreatürlichen, technischen und architektonischen Elementen gestalterisch auseinander. In großformatigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen verbindet sie fragmentarische Bildelemente, die sie als Symbole für eine zu erzählende Geschichte benutzt. Sie schafft metaphorische Räume, indem sie die mit feinen Linien gezeichneten Elemente in einem zwischen Wirklichkeit und Traum changierenden Kosmos darstellt.

 

Eröffnung: Freitag 11. November, 20.00 Uhr 

Finissage: Sonntag 11. Dezember, 15.00 Uhr

 

Populismus und Langeweile, Adoleszenz und Hygiene,
Konsum und Hingabe: Was raus muss, muss raus!

 

Jahresausstellung GFF Gruppe zur Förderung zeitgenössischer Fotografie e.V.

www.gff-bremen.de, mail@gff-bremen.de

 

Eröffnung: Freitag, 2. September, 20.00 Uhr 

Finissage: Sonntag, 23. Oktober, 15.00 Uhr

Für ihre Landschaftszeichnungen, zusammengesetzt aus Details des Alltags, benutzt Ceren Oykut Elemente der Karikatur, Miniatur und Kartographie. Ihre Zeichnungen bedecken oft kleine Papierfetzen oder Papierrollen.Durch die Konzentration auf Details vermittelt Ceren Oykut ein kondensiertes Bild eines ungreifbaren Panoramas, das die Absurdität und die Umstände des täglichen Lebens untersucht. Ceren Oykut wurde 1978 in Istanbul geboren. 2002 machte sie ihren Abschluss an der Mimar Sinan Fine Arts University. Sie lebt und arbeitet in Istanbul.

 

Eröffnung: Freitag 10. Juni, 20.00 Uhr

Finissage: Sonntag 10. Juli, 15.00 Uhr

Installation und Performance

 

Durchsichtig, nicht unüberwindbar, ist der Zaun geschaffen, um Menschen und/oder Tiere daran zu hindern sich in ein oder aus einem Gebiet heraus zu bewegen. Er bildet die Kontaktlinie zu nachbarschaftlichem Austausch und funktioniert unter Gesichtspunkten der Landschaftsbetrachtung als Leinwand mit gegebenem Raster, das den Hintergrund strukturiert.

 

Eröffnung: Freitag 8. April, 20.00 Uhr
Finissage: Sonntag 22. Mai, 15.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Manche Laute kann man ganz schwer hören, denn sie sind nur in der Vorstellung vorhanden. Manche Laute sind leise, aber lang und wiederholt, andere sind laut, aber woanders und bald vorbei.

 

Eröffnung: Samstag 20. Februar, 20.00 Uhr
mit Performance von Zhe Wang und Raskol‘nikov

 

Freitag 18. März, 19.00 Uhr: Vortrag mit Research and Waves [0.9,y,0.13],
danach Performance von Schrei der Natur (Daniel Rossi)
Finissage: Sonntag 20. März, 15.00 Uhr

Yoshikazu beschäftigt sich mit den Fragen »Wer/was/wo bin ich? Wie sieht meine Individualität aus? Was kann ich?« Aus seiner Betrachtung der Welt sammelt er Eindrücke und Beobachtungen in Form von Fotos, Skizzen, Zeichnungen. Aus dieser »Wahrnehmungssuppe« schöpft er Antworten, sie bilden die Hauptthemen seiner Malerei: Eindrücke von vergänglichen Dingen oder Objekten, die in ständiger Bewegung sind.

Eröffnung: Freitag 8. Januar 2016, 20.00 Uhr
Finissage: Sonntag 7. Februar, 15.00 Uhr

Der Künstler Rainer Dunkel und der Neurowissenschaftler Benjamin Staude beleuchten in ihrer Installation ästhetische Korrelate neuronaler Dynamiken. Sensorisch stimulierte Aktivitätsmuster einer der menschlichen Großhirnrinde nachempfundenen Simulation bilden die Basis der künstlerischen Auseinandersetzung. Durch interaktive Visualisierung und Vertonung von Neuronenimpulsen versuchen Staude und Dunkel, sich einer der faszinierendsten wissenschaftlichen Fragen unserer Zeit zu nähern: Wie entstehen in unserem Gehirn aus Billiarden von Einzelimpulsen individueller Nervenzellen einheitliche Geisteszustände wie Wahrnehmung, Emotionen oder Bewusstsein?

 

Eröffnung: Freitag 27. November, 20.00 Uhr
Finissage: Donnerstag 17. Dezember, 19.00 Uhr

 

Burchhard Garlichs untersucht in seiner künstlerischen Arbeit immer wieder die Wahrnehmung des Linearen im urbanen Umfeld. 

 

Im renovierten Treppenhaus der Galerie Herold zeigt der Künstler eine wandfüllende Raumarbeit im Grenzbereich zwischen Zeichnung und Installation. Im Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses bestimmen Zufall und Geometrie seine projizierten Bilder.

 

Eröffnung, 20.00 Uhr

Einführende Worte von Dr. Frank Laukötter

 

Der rote Faden in Sara Björnsdóttirs Arbeit ist Kommunikation. Durch die Betonung deren Gegenseitigkeit gelingt es der Künstlerin, eine Beziehung zum Betrachter aufzubauen. Indem sie davon ausgeht, dass wir alle ähnlich auf die Situationen und Herausforderungen reagieren, denen wir im Leben begegnen, erfährt diese Beziehung eine besondere Direktheit und Vertrautheit. Zusammengesetzt aus eindimensionalen Aussagen aus Zeitschriftenanzeigen entstehen sehr persönliche Collagen. Ausschnitte aus Texten und Bildern sind verwoben und bilden rhythmische, visuelle Gedichte.

 

Eröffnung: Freitag 16. Oktober, 20.00 Uhr
Finissage: Sonntag 14. November, 15.00 Uhr

 

Die Galerie Herold empfängt zur aktuellen Ausstellung zwei Gäste aus dem Mittelmeerraum: Verena Müller-Villani und Olea europaea, gemeinhin bekannt als Olivenbaum. Dieser soll als Träger einer lebendigen Vision am Sonntag, 13. September im Hof des Künstlerhauses eine dauerhafte Heimat finden. Mit Wortjonglagen, kleinen Poesien und performativen Vorträgen gibt die Künstlerin Einblick in ein Universum, über dem in großen Lettern ›LIBERTÀ‹ steht.

 

Eröffnung: Freitag 4. September, 20.00 Uhr

Beheimatung: Sonntag 13. September, 15.00 Uhr

Finissage: Sonntag 27. September, 15.00 Uhr

Eröffnung

Die Beheimatung

 

Open exhibition (work in progress): Die Arbeiten entstehen zum Teil vor Ort und werden während der Ausstellungsdauer erweitert und verändert. Die Ausstellung ist Teil eines Künstleraustauschs und beginnt mit der Zusammenarbeit vor Ort. Zuerst stellen die KünstlerInnen aus England in der Galerie Herold aus. Vom 27. bis zum 30. August werden acht KünstlerInnen aus Bremen (Susanne Katharina Willand, Anna Schilling, Christian Heinz, Fabian Klemm, Matthias Ruthenberg, Harm Coordes, Janis E. Müller, Johannes Ellmer, Marion Bösen) im OVADA Warehouse in Oxford ihre Arbeiten zeigen.

 

Eröffnung: Do, 6. August, 20.00 Uhr

Finissage: So, 9. August, 17.00 Uhr

Das Klischee: Freunde sind immer füreinander da. Neid, Missgunst, Eifersuch und Konkurrenz gibt es zwischen Freunden nicht! Dementsprechend wenden wir viel Energie auf, um den verklärenden gesellschaftlichen Normierungen zu entsprechen. Aber doch sind sie da, werden versteckt und/oder brechen sich an anderer Stelle Bahn. In der Ausstellung “On the edge” zeigen Annika Nagel und Harm Coordes eigene und gemeinsam konzipierte Arbeiten, welche die romantisch verklärten Aspekte und die parallel existierende, sublimierte Rivalität in Freundschaften beleuchten. Ohne den Kampf als gewalttätigen Akt und als möglichen Ausgang der Rivalität zu verurteilen, setzen sich die Arbeiten mit dem Wettstreit auseinander – fragen, wo er Energiequelle und Ansporn ist. Denn echte, offen ausgetragene Wettkämpfe schaffen Intimität, Nähe, Reibung und Wärme. Die für die Räume der Galerie Herold entwickelten Arbeiten bedienen sich dabei sowohl der Rauminstallation als auch der Fotografie, des Videos und der Objektkunst.

 

Eröffnung: Freitag, 5. Juni 2015, 20.00 Uhr
Begehung: Sonntag, 28. Juni 2015, 15.00 – 18.00 Uhr

Malerei, Zeichnung, Collage

 

Die aktuellen Arbeiten von Rebekka Brunke beschäftigen sich mit dem Zusammenspiel von Bild und Sprache. Sie sind vornehmlich in Grauabstufungen gehalten, welche durch wenige, konzentriert gesetzte farbige Akzente nuanciert werden. Die meist kleinformatigen Malereien, Zeichnungen und Collagen bedienen sich erzählerischer Ansätze, in denen das Unaufgelöste, der Schwebezustand fast immer selbst zum Thema wird. Zur Finissage zeigen wir eine exklusive Preview des Films »Heimliche Übernahme/In 80 Tagen um die Welt« von Inka Nowoitnick.

 

Eröffnung: Freitag 10. April 2015, 20.00 Uhr

Finissage: Sonntag 10. Mai 2015, 15.00 Uhr

Lithografien

 

Die Farben und Sterne des Himmels, ebenso die Stars der Popmusik, des Films und auch der klassischen und zeitgenössischen Lyrik sind Thema dieser Ausstellung. Die wandfüllende Installation »Heaven«, 80 kleinformatige Unikat-Lithografien, visualisiert ein Liebesgedicht des irischen Dichters W. B. Yeats. Auch die anderen Serien und Einzelblätter sind von Dichter_innen, von Friedrich Hölderlin bis hin zu Sylvia Plath, inspiriert. Die druckgra­fische Gestaltung ausgewählter Texte wird mit den Ikonenbildern dieser Künstler in spannungsreiche Verbindung gebracht.

 

Eröffnung: Freitag 27. Februar, 20.00 Uhr 
Finissage Sonntag 22. März, 15.00 Uhr

Die Zeichnungen von Uli Chomen bestechen durch ihre Detailverliebtheit und eine spezifische Atmosphäre der Szenarien, Motive und Figuren. Die Ausstellung zeigt neue Arbeiten aus den Jahren 2011 bis 2014: Auf den ›großen Bildern‹ kombinieren und überlagern sich auf je einem Blatt eine Vielzahl von Motiven. Die ›Panzerbilder‹ spielen ihr Sujet in unterschiedlichen Variationen wie Einzelbild, Gruppe und Panorama durch.

 

Eröffnung: Freitag 9. Januar, 20.00 Uhr

Finissage: Sonntag 8. Februar, 15.00 Uhr

Der Ausstellungstitel (CC)TV nimmt auf verschiedene Abkürzungen Bezug: CCTV = Closed Circuit Television, Videoüberwachungssysteme, oder eben auch CCTV = China Central Television, das chinesische Staatsfernsehen. Die Ausstellung in der Galerie Herold versammelt acht künstlerische Positionen, die sich verschiedenen Auslegungen des Titels (CC)TV widmen: Überwachung, Nachrichtenvermittlung und der Fernseher im Dienste der Unterhaltungsindustrie.

 

Von der Ambiguität der Abkürzung CCTV ausgehend, zeigt die Ausstellung Arbeiten, die sich mit den Erscheinungsformen der Fernseh- und Unterhaltungsindustrie in einer westlichen und chinesischen Gesellschaft befassen und wirft Fragen auf, die den Einsatz von Überwachungstechnik im öffentlichen Raum betreffen.  

 

23. November 2014 um 11.30 Uhr: 

Prof. Dr. Wulf Herzogenrath im Dialog mit Meta Marina Beeck

Festsaal der Bremischen Bürgerschaft, Am Markt 20, 28195 Bremen